Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden

In den letzten Wochen habe ich mich mit Matthäus 19,3-12 beschäftigt. Jesus äussert sich dort zum Thema Scheidung. Ich gehe davon aus, dass der Einfluss einer Gesellschaft, in welcher die Regel „Verträge sind jederzeit kündbar“ auch auf Beziehungen angewandt werden, immer mehr auf die Kirche durchschlagen wird.

Ein Fazit meiner Arbeit: Gottes Schöpfungsordnung ist der universal gültige Ansatzpunkt für die biblische Sexualethik. Jesus korrigierte die damals herrschende Auffassung zur Scheidung und schränkte deren Gebrauch radikal ein – so radikal, dass seine Jünger darüber erschrocken waren. Dies ist umso wichtiger, als damals wie heute mit Verweis auf die herrschende Praxis Scheidung ohne weiteres in Kauf genommen wird. D.  A. Carson schreibt:

Scheidung ist nie als von Gott verordnete, moralisch neutrale Option gedacht, sondern Erweis der Sünde und der Herzenshärte.

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