Sexualethik (5): Durch die Sünde wurde Gottes Plan pervertiert.

Auch wenn das Thema nicht Hauptfokus der Bibel ist, gibt sie uns – oft durch Erzählungen – einen reichen Fundus zum Thema. Der Sündenfall entfremdete den Menschen nicht nur von Gott, sondern auch voneinander. Die Folgen:

  • Polygamie statt Monogamie : „Lamech aber nahm sich zwei Frauen.“ (1. Mose 4,19)
  • Scheidung statt Dauerhaftigkeit: „Weil der Herr Zeuge gewesen ist zwischen dir und der Frau deiner Jugend, an der du treulos gehandelt hast, wo sie doch deine Gefährtin ist und die Frau deines Bundes.“ (Mal 2,14)
  • Ehebruch statt Treue: „Und es geschah zur Abendzeit, dass David von seinem Lager aufstand und sich auf dem Dach des Königshauses erging. Da sah er vom Dach aus eine Frau baden. Die Frau aber war von sehr schönem Aussehen…“ (2. Samuel 11,2)
  • Homosexualität statt Heterosexualität: „Wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Heraus mit ihnen, wir wollen mit ihnen verkehren.“ (1. Mose 19,5)
  • Geschlechterkonfusion statt Komplementarität: „Als Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, ging sie daran, die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie auszurotten.“ (2. Könige 11,1)

 

Aus: Andreas J. Kostenberger. God, Marriage and Family. Crossway Books: Wheaton 2004.

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