Alles hängt von Gott ab

Was ist das Zentrum meines Glaubens? Was macht ihn aus? Das wurde ich kürzlich gefragt. Dane Ortlund, Blogger, zitiert einen Ausschnitt aus dem neuen Buch „Letters to a Young Calvinist“:

In a word, Reformed theology is fundamentally about grace. . . .
At its heart, Calvinism is simply a lens that magnifies a persistent theme in the narrative of God’s self-revelation: that everything depends on God. Everything is a gift.

James K. A. Smith, Letters to a Young Calvinist (Grand Rapids: Brazos, 2010), 14

Amen! Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, stelle ich fest: Bisher sah ich mich stark im Zentrum der Gottesbeziehung. Ich war faktisch das Subjekt des Glaubens, Gott Objekt, auf den sich mein Glaube bezog. Ich neig(t)e dazu, mir meinen Gott zurecht zu zimmern bzw. ihn meiner Welt anzupassen. Ich bin aber überzeugt, dass es umgekehrt ist: Gott ist Subjekt. Er ist Handelnder, er hat sich „dem Menschen nachgeschickt“. „Zu Gott führt nur, was von ihm selbst her kommt.“

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