Papablog (2): Zmorge ässe.

Am Morgen werde ich zur Zeit durch meinen Zweijährigen geweckt. Er kommt daher gewatschelt, hebt die Decke und schlüpft zu mir ins Bett. Dort liegt er maximal drei, vier Minuten. Dann sagt er mir: “Papi, zmorge ässe.” Eigentlich habe ich noch keinen Hunger. Doch ich bin froh, in diesem Punkt meine Gewohnheiten zu verändern. So sitzen wir zu dritt (meine Frau, ich und mein Vierter) oder noch ein, zwei Buben mehr am Tisch. Mein Gebet in dieser Phase ist, in diesen Minuten nicht nur präsent zu sein, sondern als dienender Leiter meiner Familie ein, zwei Impulse für den Tag weiter zu geben. Einer davon ist: Starte richtig in den Tag. Das bedeutet für mich betend mir zu vergegenwärtigen, dass dies der letzte Tag ist.

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