Über den Umgang mit Königen (Vorgesetzten)

Vorgesetzte sind – in abgemilderter Form – die Könige von heute. Was auf den ersten Blick eher erstaunt, mag auf den zweiten hilfreich sein.

  • Die definitive Verfügungsgewalt über den Verlauf hat ein anderer: „Wie ein Wasserbach ist das Herz des Königs in der Hand des Herrn; er lenkt es, wohin er will.“ (Spr 21,1)
  • Manchmal bekommt man unversehens Gunst: „Des Königs Gunst (gehört) dem Diener, der Einsicht beweist.“ (Spr 14,35)
  • Auch Gewandtheit kommt gut an: „Siehst du einen Mann, der gewandt ist in seinem Geschäft, – vor Könige wird er hintreten, er wird nicht vor Niedrige hintreten.“ (Spr 22,29)
  • Andere Male wird sein Zorn erregt: „Wie das Knurren des Löwen ist der Grimm des Königs.“ (Spr 20,2)
  • Aufrichtigkeit währt länger: „Wer Herzensreinheit liebt und Gnade auf seinen Lippen hat, dessen Freund ist der König. (Spr 22,11)
  • Zurückhaltung ist immer angebracht: „Brüste dich nicht vor dem König und an den Platz der Großen stelle dich nicht!“ (Spr 25,6)