Generation „Ich will mich nicht festlegen“

Einmal mehr: Eine Studie, der den Opportunismus der „Emerging Adults“ bestätigt. Was ich dazu denke habe ich hier und hier dargelegt.

Die Generation, die heute in der Schweiz zwischen 20 und 30 Jahre alt ist, ist opportunistisch wie keine vor ihr. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI), die der Thinktank gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Link durchgeführt hat. Es sei eine Generation der «Emerging Adults», der noch nicht ganz Erwachsenen, die sich ständig alle Optionen offenhalten und sich nicht festlegen wolle. Einerseits, weil sie früh ermuntert wurden, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Und andererseits, weil sie erlebt haben, dass oft sowieso wieder einbricht, was als fest galt.

Die Folge sei eine grosse Portion Opportunismus, so die Autoren der Studie: Wenn ein besseres Versprechen locke, gehe man wieder. Verbindlich und verantwortlich fühle man sich in erster Linie sich selber gegenüber.