Mach’s, wenn du meinst

„Mach’s, wenn du meinst.“ Diese Worte schnappte ich beim heutigen Sonntagsspaziergang auf. Ein Fahrradfahrer warf diese Worte seiner Frau zu, die hinter ihm fuhr. Irgendwie liegen in diesen Worten (wie auch im Tonfall) etwas Tragisches, so in der Art: „Du hast ja eh immer gemacht, was du wolltest.“ Oder: „Ich lasse dich ziehen, es kümmert mich nicht.“ Oder: „Ich habe zwar eine andere Meinung, aber ich teile diese nicht (mehr) mit dir.“ Könnte es sein, dass wir einander (zu) früh aufgeben?