Kein christlicher Glaube ohne die Trinität

Kevin DeYoung hat einen guten Post zum Thema verfasst. Er bezieht sich u. a. auf Sinclair Ferguson: Jener stellte fest, dass Jesus in seiner privaten Abschlussrede (Johannes 13-17) viel über die Trinität gesprochen hatte. Nur:

Yet, when it comes to the doctrine of the Trinity, most Christians are poor in their understanding, poorer in their articulation, and poorest of all in seeing any way in which the doctrine matters in real life.

Hier sind zwei Empfehlungen zum vernachlässigten Thema (allerdings auf englisch):

2 Kommentare

  1. Lieber Hanniel,
    (wenn ich so sagen darf?)

    über deinen Artikel in factum, zur Realität der Hölle, bin ich auf deinen Blog gestoßen.

    Ich habe den Eindruck, dass nicht nur allgemein viele Menschen Schwierigkeiten mit der Trinität haben; um ehrlich zu sein, irgendwann gehörte ich auch zu denen, bis Gott mir mehr Verständnis schenkte, aber nicht aus meiner eigenen Anstrengung, sondern nur aus Seiner großen Güte heraus. Was mir bezüglich der Komplexität der Trinität aufgefallen ist: dass sogar manche Wortverkündiger in den alltäglichen Gemeinden, in denen wir leben, irgendwann halt machen mit Erklärungen, wenn sie auf die Trinität angesprochen werden. Was ich schade finde, denn biblische Lehre müsste doch eigentlich ganz oben stehen bei der Wortverkündigung.

    Ganz besonders über viele Querverbindungen von AT zu NT wird die Trinität regelrecht betont, dabei brauche ich nur an mehrere Synonyme zu denken, mit denen Jesus im AT bezeichnet wird. Nicht nur über den brühmten Begriff „Der Engel des HERRN“ (kein Engel im herkömmlichen Sinn), sondern über noch einige weitere Synonyme. Gott, Jesus, hat so viel über sich nicht nur im NT, sondern schon damals im AT, geoffenbart, dass es geradezu danach schreit in der biblischen Lehre behandelt zu werden; etwas, das ich vermisse. Wir haben mit der Bibel eine geistliche Schatztruhe vor uns, greifen wir doch immer mehr zu und graben die Perlen in dieser Schatztruhe aus. Ich bin überzeugt, dass Gott das belohnt.

    Liebe Grüße und Jesu Segen
    Michael

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