Therapie-Hype im Kindergarten

Die Ursachen sind bekannt: Mehrfachbelastungen durch den Familienhintergrund. Die Lösung: Früherkennung und Therapie schon im Kindergartenalter.

Lilo Laetzsch, Präsidentin des Zürcher Lehrerverbandes, sagt gegenüber der Zeitung: «Schätzungsweise 30 Prozent aller Kinder im Kindergarten werden abgeklärt.» Manche Kinder würden in der Folge eine Stunde lang therapiert, andere bis zu einem Jahr. «Wir gehen sehr verantwortungsbewusst mit Abklärungen um», sagt Laetzsch. Aber sie ist sich auch bewusst: «Angebot schafft Nachfrage.»

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