Wer in seiner Freizeit zum Vergnügen häufig liest, weist bessere Leseleistungen auf

Die Resultate der repräsentativen PISA-Stichprobe, an denen 13 Kantone der Schweiz teilgenommen haben, werden zur Zeit intensiv diskutiert. Zu den Leseleistungen steht im Bericht:

Wer in seiner Freizeit zum Vergnügen häufig liest, weist bessere Leseleistungen auf. Oder umgekehrt: Wer über gute Leseleistungen verfügt, liest auch in seiner Freizeit zum Vergnügen. Leseleistungen hängen aber auch damit zusammen, welche Strategien die Jugendlichen beim Lesen von Texten anwenden. Wer weiss, welche Strategien anzuwenden sind, damit Texte verstanden und behalten werden, wer überprüft, wie gut das Gelesene bereits verstanden wurde, wer weiss, wie Texte zusammengefasst werden, erreicht bessere Leseleistungen.

Einmal mehr wird bestätigt, dass der soziale Hintergrund eng mit dem schulischen Erfolg zusammenhängt:

In den kantonalen Unterschieden spiegelt sich auch eine der grössten Herausforderungen für die Schule: Die Förderung von Schülerinnen und Schülern aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen beziehungsweise der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Zwar ist die Leistungsdifferenz zwischen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund seit dem Jahr 2000 etwas kleiner geworden. Herkunftsmerkmale erklären die Leistungsunterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern aber immer noch zu einem beträchtlichenTeil.

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