Das vierte Gebot: Wir brauchen einen wöchentlichen Ruhetag

Es ist Samstagmorgen, halb sieben. Ich habe den Wecker gestellt, bin jedoch eine Stunde vorher schon erwacht. Mein Ziel: Um halb neun im Skigebiet zu sein, zusammen mit zwei, drei meiner Jungs. Meine Frau meint: „Das wird zu viel.“ Ich erinnere mich an die vergangene Woche: Wir sind von Montag bis Freitag jeden Abend unterwegs gewesen. Zweimal schwimmen, zweimal singen, einmal turnen, mit Freunden abgemacht. Sie hat recht: Es braucht einfach eine Pause, für mich und für die Familie. Sonst überdrehe nicht nur ich, sondern auch mein Nachwuchs. Zuerst sträubt sich mein Inneres; wenn ich etwas geplant habe, setze ich es üblicherweise um. Nach einer halben Stunde innerem Ringen entspanne ich mich und gönne mir nochmals mehrere Stunden Schlaf.

Da ich auch am darauf folgenden Sonntag im (Predigt-)Dienst stehe, wird mir während des Tages bewusst, dass ich dabei war mich um den von Gott eingerichteten wöchentlichen Ruhetag zu bringen. Danke, himmlischer Vater, dass du mich von meiner eigenen Knechtschaft befreist.

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