{Remix} Fünf Impulse zur Verbesserung der Familien- und Teamkultur

  1. Ja sagen und Nein meinen: Wer kennt die Situation nicht, in der er angefragt wird etwas zu tun, wohl oder übel zusagt und innerlich ablehnt? Der dänische Familientherapeut Jesper Juul hat dieses Dilemma in Familien beschrieben (siehe hier). Eine Kultur, in der ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein ist, verbessert die Kommunikation schlagartig.
  1. Präsenz in Schlüsselmomenten: Es gibt Momente, in denen Präsenz unerlässlich ist. Wer sie verpasst, handelt sich grossen Zusatzaufwand ein. Als Vater einer Grossfamilie weiss ich nur zu gut (siehe „Wer zuerst durch die Tür geht, ist der Boss.“)
  1. 55 Minuten zuhören, 5 Minuten antworten: Diesem Motto verschrieb sich der grosse Evangelist der Intellektuellen, Francis Schaeffer (1912-1984). Er lieh dem Menschen, der ihm begegnete, die volle Aufmerksamkeit. Das zieht an!
  1. Erfolgreiche Menschen hören nicht auf zu fragen: Wer einem kleinen Kind zuhört, stellt fest, dass es den lieben langen Tag Fragen stellt. Fragen, die erstaunen. Fragen, die irritieren. Fragen, die Fragen hervorrufen. Fragen, die betroffen machen. Warum haben wir Erwachsenen diese Gewohnheit aufgegeben?
  1. Optionen statt Positionen: Wenn ich einen Kommentar höre, der meinen Überzeugungen zuwider läuft, besteht meine erste Reaktion darin, innerlich die eigene Gegenposition zurecht zu legen. Einen anderen Weg beschritt Roger Nicole: Er bestärkte den Studenten im Einwand, indem er zusammen mit ihm zunächst weitere Argumente für seinen Einwand sammelte.
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