Und was ist mit meinen Gefühlen?

  • Nach was wirst du bei einem Hotelaufenthalt – hoffentlich – gefragt? Hat es Ihnen gefallen?
  • Was wird nach dem Seminartag abgefragt? Wie zufrieden waren Sie?
  • Nach welchen Kriterien wird eine Fernsehsendung bewertet? Hat sie mich bewegt?
  • Nach welchen Kriterien wird Ehe und Familie unbewusst untersucht? Nach Stimmigkeit und Harmonie.
  • Was fragen wir unsere Kinder nach einem Ausflug: Hat es dir gefallen? War es schön?
  • Was fragen wir uns nach dem Gottesdienst? Hat es sich gelohnt? Bist du auf die Rechnung gekommen?
  • Und was fragen wir uns insgeheim in unserer Beziehung zu Gott: Hat er mein Glück und meine Zufriedenheit gesteigert?

Was Plakatwände, Werbeunterbrechungen, Prospekte, Umfragen schon lange einreden, hat sich in unserem ganzen Leben und auch in unserer Gottesbeziehung festgesetzt: Wir vergleichen unsere Gefühle laufend mit unseren Erwartungen. Unsere Gefühle geben den Ausschlag – nicht nur dafür, ob wir das Hotel wieder buchen, sondern auch ob die Ehe erträglich und ob der Gottesdienst genügend anregend sei. Nicht nur Waren und Dienstleistungen sind emotional aufgeladen. Unser ganzes Leben scheint dem Diktat unserer Gefühle folgen zu müssen.

Hier geht es zum Download meiner aktuellen Predigt über Glaube und Gefühle.

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