Aneinander reiben und zusammen wachsen (1): Wie viel sollen wir mitnehmen?

Im letzten Familienurlaub habe ich mir erneut Gedanken über diese besonderen Zeiten gemacht. Arbeitskollegen wünschen leicht neidisch schönen Urlaub, Verwandte gutes Wetter, Freunde tolle Erlebnisse. Doch das Wichtigste für mich ist –  nebst der Erholung – in einer guten Art und Weise aneinander zu reiben und zusammen zu wachsen. Als dienender Leiter meiner Familie trage ich die Hauptverantwortung für Planung, Umsetzung und Überprüfung dieses Ziels.

Im Vorlauf für den letzten Urlaub gab es für mich vier wichtige Fragen, die ich mit meiner Frau besprach:

  1. Wie gestalten wir den Urlaub, damit er für die Frau neben sechs Männern nicht zur Sonderstrapaze wird? Wir haben einige Massnahmen beschlossen und unseren Urlaub angepasst, u. a. eine Vorverlegung wegen des Wetters und eine verkürzte Dauer.
  2. Wie viel sollen wir mitnehmen? Inspiriert von den Erfahrungen der letzten Jahre dachten wir erneut darüber nach, wie wir uns von (überflüssigem) Material entlasten könnten. Wir nahmen – für Schweizer Verhältnisse – so wenig Gepäck wie möglich mit. Uns fehlte nur etwas: Genügend Literatur. Wir versorgten uns in einem Bücherbrocki mit SJW-Heftchen.
  3. Wie verpflegen wir uns? Zusammen mit den Buben planten wir die Menüs und kauften die wichtigsten Zutaten bereits vorab ein. Meine Frau nahm Vorgekochtes für einige Tage mit, so dass die erste Zeit überbrückt war. Wir ergänzten mit lokal mit Milch, Fleisch, Mehl (frisch aus der Mühle) und Gemüse.
  4. Was wollen wir unternehmen? Wie gewohnt legten wir als ganze Familie eine Ideensammlung an. Ohne uns sklavisch daran zu halten, nahm ich die Liste in der Mitte des Urlaubs nochmals hervor, um die vorhandenen Ideen mit neuen zu ergänzen und abzugleichen.
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