Mittelstand findet sich oft an der Grenze zur Unterschicht

Der Tages-Anzeiger berichtete über eine Studie zur sinkenden Kaufkraft des Mittelstands. Eine involvierte Professorin erklärt,

«dass ein meistens von der Zweitverdienerin der Familie erarbeiteter zusätzlicher Franken effektiv mit 70 Prozent und mehr besteuert wird, weil Krippenplätze mit höherem Einkommen teurer werden», wie sie kürzlich in Interviews mit«Tages-Anzeiger» und «Berner Zeitung» erklärte. Zusätzlich könnten schlagartig Prämienverbilligungen für die Krankenkasse, der Zugang zu verbilligtem Wohnraum und Alimentenbevorschussungen wegfallen, wenn eine bestimmte Einkommensschwelle überschritten werde. «Man verdient eigentlich mehr, hat aber weniger Geld zur Verfügung», sagte Bütler. «Es lohnt sich nicht, mehr zu arbeiten.»

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