Über der Herzgrenze (1): Was mir bei der schlechtesten Nachricht bleibt

Es liegen ereignisreiche Tage hinter mir. Ich wurde notfallmässig am Herzen operiert. Mein himmlischer Vater rüstet mich für weitere Aufgaben in seiner Welt zu, und er bereitet mich für das künftige Leben vor. Ich berichte in loser Folge von einigen Gedankengängen.

Als mich die Nachricht des Hausarztes erreichte, dass die Blutwerte schlecht seien, sass ich im Bett. Das erste, was ich tun konnte war – beten. Ich übergab Gott (erneut) mein Leben. Zudem rief ich meine Familie ans Bett und betete mit ihnen. Ich hatte mir in den letzten Monaten angewöhnt (angeregt durch John Piper), regelmässig bevor wir das Haus verliessen oder vor einem wichtigen Ereignis uns gemeinsam Gott anzubefehlen und uns an ein Wort aus der Bibel zu erinnern. Es geht mir dabei nicht in erster Linie um ein Ritual, sondern darum, unser Leben bewusst „vor Gott“ zu leben. Ich denke zudem, dass es wichtig ist, dass die Kinder beginnen, Glaube und Leben in unzähligen Situationen des Alltags miteinander zu verknüpfen.