Über der Herzgrenze (9): Unendlich dankbar

Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar! (Kolosser 3,15)

Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. (1. Thessalonicher 5,18)

Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er … Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude ,,, danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. (Hebräer 12,6+11)

Wenn ich beginne darüber nachzudenken, wofür ich dankbar bin, dann hört die Liste kaum auf.

Für die Erlösung, für die grosse Freude, die ich empfinde, für die Frucht, die aus der Züchtigung entsteht, meine tapfere Frau und meine tollen Söhne, Gottes Wort, das geschenkte dritte Leben, die gelungene Operation, meine Eltern, Schwiegereltern und Geschwister, die Gemeinde, alle Freunde,  die Rehabilitation, die Möglichkeit zum Zeugnis an vielen Menschen, das Gedächtnis, die Möglichkeit zu schreiben, die Wolke von Glaubenszeugen aus früheren Zeiten, die ausgezeichnete Ernährung, den Schlaf, die Medikamente, den wohlwollenden Vorgesetzten, die ausserordentliche Betreuung, die wunderschöne Aussicht, das Frühlingserwachen, die erneuerte Berufung.

P. S. Übrigens ist der fehlende Dank gegenüber dem, der alle gemacht hat, der Wendepunkt des Lebens: „Trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster.“ (Römer 1,21)