Tattoos: Sein wie die anderen – mit Nebenwirkungen?

Die NZZ berichtet:

In den kriminellen Kreisen der japanischen Yakuza geniessen Tattoos ebenso grosse Beliebtheit wie in den Gefängnissen weltweit. Anfang der 1990er Jahre wurden Tätowierungen Teil der Pop-Kultur. Musiker und Fussballer trugen eingestochene Kreuze, japanische Schriftzeichen und an indigene Stammessymbole angelehnte «Tribals» offen zur Schau. Damit fiel das Stigma des Anrüchigen dem Individualismus der kapitalistischen Welt zum Opfer.

Über die Folgen der Stoffe, die in die Haut gelangen, ist noch wenig bekannt:

Bereits nach vier bis sechs Wochen gehe etwa ein Drittel der eingestochenen Substanz tiefer – klassischerweise in die Lymphknoten. Was auf lange Sicht mit den Tätowiermitteln im Körper passiert – insbesondere unter Einwirkung von UV-Strahlung der Sonne oder beim Entfernen von Tattoos mittels ultrakurzer Laserpulse –, weiss niemand.

Manchmal habe ich den Eindruck: Es geht darum zu sein wie die anderen. Beispielhaft wird uns vor Augen geführt, dass nur mit Nebenwirkungen möglich ist.

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