Homeschooler-Familie wieder vereint

Die Familie Wunderlich ist wieder vereint. Das Sorgerecht haben die Eltern teilweise zurück erhalten. Die Auflage: Die Kinder müssen eine lokale Schule besuchen. Man beachte das „endlich“ in der Mitteilung der lokalen Medien. Endlich hat man die Ausreisser „eingemittet“.

wunderlich-children.com: „Während der Gerichtsverhandlung versammelten sich am Donnerstag, 19. September 2013 schätzungsweise 50 Menschen, darunter zahlreiche Kinder, auf dem Mathildenplatz vor dem Amtsgericht. Ausgerüstet mit Spruchbändern, Transparenten und Plakaten protestierten sie friedlich gegen das deutsche Gesetz der Schulpflicht und forderten die Freilassung der vier Kinder und freie Wahl der Bildung. Medienvertreter führten spontan Interviews mit einzelnen Demonstranten. Darunter waren zwei Fernsehkameras. Ein Reporter kam sogar aus dem Vereinigten Königreich angereist. Der erfolgreiche Ausgang dieses Tages war die Tatsache, dass die Kinder zurück zu ihren Eltern durften. Der internationale Druck von Vertretern des Menschenrechts auf freie Bildung hatte offensichtlichen Einfluss auf das deutsche Gericht. Allerdings haben die Eltern Dirk und Petra Wunderlich nur teilweise das Sorgerecht zurückerhalten. Sie sind gewissermassen unter Bewachung und dürfen beispw. nicht für längere Zeit sich ausserhalb Deutschland aufhalten.“

ECHO Online. „In den vergangenen drei Wochen waren die Kinder in einer Einrichtung der Jugendhilfe im Lahn-Dill-Kreis untergebracht. Das Schulamt hatte sich jüngst einen Eindruck vom Leistungsstand der vier Kinder verschafft. Das Ergebnis fasste Andreas Vogt, Anwalt der Familie W., so zusammen: „Die Kinder verfügen über eine überdurchschnittlich hohe Lesekompetenz, auch über hohes naturwissenschaftliches Wissen, zudem sind sie besonders selbstständig und haben hohe Konzentrationsfähigkeiten.“ Otto Weber, Leiter des Jugendamts Darmstadt-Dieburg, relativierte gegenüber dem ECHO: „Momentan sind die Leistungen nicht auf dem Niveau von altersgleichen Kindern.“

geiernotizen „Das Jugendamt wollte auf Zeit spielen und hatte vor Gericht einen Beschluß angestrebt, die Kinder mindestens ein halbes Jahr von ihren Eltern fernzuhalten. Danach hätte es, wie dies regelmäßig in vergleichbaren Fällen geschieht, argumentieren können, daß eine Rückkehr der Kinder in die Familie dem Kindeswohl zuwiderliefe, weil sie sich inzwischen in der Fremdbetreuung eingewöhnt und sozial integriert hätten. Diesem Ansinnen ist das Gericht nicht gefolgt.“

Die Homeschool Leage Defense Association: „Farris noted that there is still a lot of work to be done for the German government to allow parents to homeschool. “The way the parents were forced into complying with the government’s wishes is only part of how Germany mistreats its citizens,” he said. “The German government loves compromises as long as they ultimately get their way. They were fine with a Muslim teenager wearing a swimsuit with a head covering as long as she took part in co-ed pool activities despite her objections. And now they’re fine that the Wunderlich family gets their children back as long as they attend a state school. The attitude of ‘Our way or else…’ is still very much alive in a supposedly tolerant society.”

Das Bildungsmagazin News4Teachers: „Streng religiöse Eltern, die ihrem Nachwuchs den Schulbesuch verweigert hatten, haben ihre vier Kinder wieder aus staatlicher Obhut zurückbekommen.“