Lehrschreiben des Papstes zur Freude des Evangeliums

Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen.

So beginnt das neue Lehrschreiben des Papstes, Evangelii Gaudium. Beeindruckend ist vor allem die gesellschaftliche Analyse.  Hier geht es zu einer Zusammenfassung des Lehrschreibens.

Die große Gefahr der Welt von heute mit ihrem vielfältigen und erdrückenden Konsumangebot ist eine individualistische Traurigkeit, die aus einem bequemen, begehrlichen Herzen hervorgeht, aus der krankhaften Suche nach oberflächlichen Vergnügungen, aus einer abgeschotteten Geisteshaltung. (2)

Ebenso finden sich klare Worte zur „egoistischen Trägheit“:

Wenn wir mehr missionarische Dynamik brauchen, die der Erde Salz und Licht bringt, fürchten viele Laien, jemand könne sie einladen, irgendeine apostolische Aufgabe zu erfüllen, und versuchen, jeder Verpflichtung auszuweichen, die ihnen ihre Freizeit nehmen könnte. (81)

Zu oft fliehe man in eine „’Spiritualität des Wohlbefindens’ ohne Gemeinschaft“ oder eine „’Theologie des Wohlstands’ ohne brüderlichen Einsatz“ (90), in denen die geistliche Weltlichkeit die Oberhand gewinne. Diese Weltlichkeit suche immer nur das eigene Wohl und nicht Gott (93).

Insgesamt vermisse ich eine klare Darstellung dessen, was den Kern des Evangeliums ausmacht. Paulus fasste es an einer Stelle so zusammen:

Jesus Christus ist die in die Welt gekommen, um Sünder zu retten. (1. Timotheus 1,15)

Nur eine durch Gottes souveräne Gnade gerettete Person (Epheser 2,4-6) kann auch in den Werken leben und sie tun, die Gott für ihn vorbereitet hat.

Wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. (Epheser 2,10)

Hier habe ich eine Grundsätze der Verkündigung aus Römer 15 zusammengetragen. Und hier habe die Mitschrift einer Predigt von John Piper zum Evangeliums-zentrierten Dienst gepostet.

VD: EP