Gedanken zum Jahresende (1): Leben nach dem Bedarfsprinzip

Es geht auf das Jahresende zu. Wiederum ist es Zeit, um sich einige grundlegende Gedanken zu machen. Ich beginne beim Geldbeutel. Dafür greife ich auf diesen guten Beitrag „Haushaltführung, wenn nur eine Person verdient“ zurück. Ich könnte ihn in vielen Punkten unterschreiben. Zum Beispiel:

Einkauf

Wir kaufen ein, was wir benötigen (das steht auf der Einkaufsliste) und nicht was unsere Augen alles sehen und begehren.

Was es bei uns nicht oder nur selten gibt:

  • Süssigkeiten wie Schokolade, Täfeli, Lutscher…. (müssten die Kinder mit ihrem Taschengeld bezahlen und das reut sie, Geld für das auszugeben).
  • Ferien fort von zu Hause (dieses Jahr durften wir mit der Reka-Ferienhilfe als Familie Ferien in Graubünden machen! Das war das absolute Highlight des Jahres!)
  • kein TV (spart Anschlussgebühren, Sendegebühren, kein Zappen und Zappeln vor dem TV, keine Diskussionen, wer welche Sendung wann sehen will.) Dafür DVD und Videos oft günstig von Ricardo, der Brockenstube, von Freunden oder der Bibliothek ausgeliehen.

Haushalt

Wohnung nicht überheizen (nicht über 20°, eher etwas darunter), wir erhalten so jedes Jahr mit der Nebenkostenabrechnung Geld zurück, die meisten zahlen nach). Dafür kaufen wir uns im Januar-Ausverkauf gute Wollpulli oder Woll-Strickjacken, die uns genauso warm geben.

Kein Auto (mehr)

Unser Dorf ist gut mit dem ÖV erschlossen. Also gehen wir mit dem Bus, Bahn oder zu Fuss oder mit unsern Drahteseln (Velos / Fahrrad). Ist oft auch viel weniger stressig als mit Auto, weil man gar nicht die Möglichkeit hat noch „schnell“ was zu erledigen.