Aktuell: Hilfsorganisation beschliesst Kursänderung

Die Hilfsorganisation „World Vision“ hat mitgeteilt, dass sie Menschen unterstützt und anstellt, die in einer gleichgeschlechtlichen Ehe leben. Dieser Entscheid wird in den nächsten Tagen und Wochen für viel Gesprächsstoff sorgen. Ron Kubsch hat einige Reaktionen und Analysen zusammengestellt und die Stellungnahme von Russell Moore, Sprecher für Religionsfreiheit und Ethik der Southern Baptists, übersetzt. Hier ein Ausschnitt, der den Zusammenhang zum Evangelium herstellt:

Satan wirkt auf zwei Weisen: Durch Täuschung („Keineswegs werdet ihr sterben!“ 1Mo 3,4) und durch Anklage („der Verkläger unserer Brüder“ Offb 12,10). Einigen Menschen möchte der Teufel glauben machen, so etwas wie „Umkehr“ sei gar nicht nötig. Andere möchte er gerne überzeugen, dass es keine Hoffnung auf Erbarmen gibt. Manche Menschen lassen sich von ihm täuschen und meinen, sie seien zu gut für das Evangelium; andere wiederum erliegen der Anklägermasche und meinen, sie seien zu schlecht.

Das Evangelium Jesu Christi zerschlägt beide Strategien. Es ruft uns klar zur Umkehr auf, selbst wenn die übrige Welt diesen Schritt hasst. Es ruft uns aber auch deutlich auf, die Barmherzigkeit im Glauben an das Blut Jesu Christi zu ergreifen, selbst wenn wir nicht glauben können, angenommen zu werden. Weigern wir uns, vor dem Gericht zu warnen, stärken wir die Finsternis; wir stärken sie aber ebenso, wenn wir uns weigern, Vergebung durch das Blut des Kreuzes anzubieten.

Wir treten ein in ein Zeitalter, das zeigen wird, wer die Christen wirklich sind, und damit meine ich jene, die an das Evangelium in seiner ganzen Wahrheit und Gnade glauben. Viele werden zurückschrecken. Bedroht das Evangelium, das sie verkündigen, die Silberschmiede der Artemis-Tempel nicht, dann kommt es auch zu keinen Spannungen. Richten sie ihre Evangeliumspredigt nicht an „Zöllner“ und „Tempeldirnen“, dann gibt es auch kein Gerede.