Aus den Medien: Abwesender Vater, tobender Mob, fehlendes Evangelium

Wenn der Vater abwesend ist

In „Die Welt“ erschien ein Artikel über den Stellenwert des Vaters in der Familie. (VD: EP)

Wir kennen inzwischen die folgende Gesetzlichkeit: Es gibt einen klaren Zusammenhang von Vaterpräsenz und gesunder Entwicklung des Sohnes auf der einen Seite und von Vaterabsenz und der Gefahr des Scheiterns auf der anderen. Zum Spektrum dieses Scheiterns gehören innere Verwahrlosung, Sucht, Kriminalität, Gewalt, Depression und Suizid der allein gelassenen Söhne. Selbstverständlich brauchen auch die Töchter ihre Väter, etwa für den Erwerb eines realistischen Männerbildes – aber eben, belegterweise, doch weniger. … Konkret heißt das: häufiger Übergewicht, häufiger Schul- und Ausbildungsversagen, doppelt so hohe Raucherquoten, dreimal so häufig Schlafstörungen, doppelt so häufig emotionale Probleme, soziale Probleme mit Gleichaltrigen und Hyperaktivitätsprobleme.

Wenn der Mob in den Social Media tobt

Birgit Kelle im Interview mit „The European“ (VD: UW):

(L)egen Sie sich ein dickes Fell zu und hängen Sie nicht zu sehr an Ihrem Job, wie die Debatte um Mozilla-Chef Eich gerade gezeigt hat. Es ist also gut, wenn man sich seine Meinungsfreiheit leisten kann. Gerade in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter tobt ein wahrer Mob, der oft hinter anonymen Profilen pöbelt, beleidigt, teilweise droht – alles natürlich im Namen der Toleranz. Für mich erstaunlich war, wie wenig differenziert solche Menschen reagieren.

Wenn in Predigten das Evangelium fehlt

In „idea“ erschien ein Artikel sowie eine TV-Nachrichtenmeldung über die E21-Konferenz in Hamburg.

Lohmann: „Die Hölle lediglich als schwierige Lebensumstände im Diesseits abzutun, ist eine grausame Lüge.“ Indem zentrale biblische Inhalte immer öfter ausgeblendet würden, bleibe die Botschaft von Jesu Sterben und Auferstehen für die Sünden der Menschheit immer mehr Zeitgenossen rätselhaft: „Für den durchschnittlichen Atheisten des 21. Jahrhunderts ist es eine absurde Botschaft, dass Christus für seine Sünden gestorben ist.“ Aber es sei lieblos, Menschen nicht davor zu warnen, „dass sie auf einem Weg sind, der sie ins Verderben führt“. Lohmann ermutigte dazu, „nie scheu oder zu vorsichtig zu sein, diese lebenswichtige Botschaft weiterzusagen“. Das gelte nicht nur für Pastoren, sondern für alle Christen. Sie sollten Wegweiser und Zeugen sein.