Aus den Medien: 10 Beiträge zum Konflikt in Israel

Aus aktuellem Anlass: Eine Wochenrückschau.

Bettina Röhl, „Israel hängt am Tropf des Westens“:

Im Westen sitzt der Ungeist inzwischen sehr tief. Zwar geht man in vielen Fällen pro forma von dem Ziel zweier souveräner Staaten Israel und Palästina aus. Aber im Prinzip sieht man den Staat Israel als den eigentlichen Störenfried. Diese Betrachtung geht allerdings so weit, dass inzwischen linker Antisemitismus ganz offen durch das, was man dann „Israelkritik“ nennt, ausgedrückt und ausgelebt wird.

Spiegel: Uno-Generalsekretär empört über Raketenfund in einer Schule

In mehreren Uno-Schulen im Gazastreifen sind Raketen versteckt worden. Generalsekretär Ban Ki Moon fordert Aufklärung: Das Leben unschuldiger Kinder sei in Gefahr gebracht worden.

idea: Antisemitismus tief im Koran verankert

„Der Antisemitismus ist tief im Koran verankert“, sagte er im Gespräch mit idea. Juden würden im Islam nur geduldet, wenn sie „kuschen“, aber überall dort, wo es ihnen wirtschaftlich gutgehe und sie Einfluss hätten, blühe der islamische Antisemitismus. Bei den antiisraelischen Protesten kommt es nach Meinung Troegers zu „merkwürdigen Allianzen“ zwischen Muslimen und Linksextremisten. Der Antisemitismus beider Gruppen habe zwar völlig andere Wurzeln: „Dennoch bilden sie immer öfter eine Koalition.“ Auch warnt Troeger davor, gegenüber muslimischen Extremisten zu schnell klein beizugeben: „Zu früh nachzugeben, ermuntert muslimische Radikale.“ Gerade Christen müssten jetzt ihre Verbundenheit mit Israel bekunden.

Spiegel: Antisemitismus in Frankreich

Lieber bei jeder Sirenenwarnung für fünf Minuten in den Bunker verschwinden, als mit der Kippa in den Straßen von Paris unterwegs zu sein.

FAZ: Warum die Araber Israel unterstützen

Israel hatte nie mehr Soldaten in den Gazastreifen geschickt als in den vergangenen Tagen. 75.000 Mann sind es bereits. Die drei mächtigsten arabischen Staaten – Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate – schweigen aber und verhalten sich passiv. Ihr Verhalten hat einen Grund: Sie sehen in der Muslimbruderschaft den bedrohlichsten politischen Feind und wollen ihn auslöschen. Damit entsteht in der arabischen Welt eine neue Ordnung. Die wenigen noch funktionierenden Staaten arbeiten zunehmend mit Israel zusammen; viele der anderen sind vom Staatszerfall erfasst oder zumindest bedroht.

Blog Israelische Botschaft in D: Botschafter Hadas-Handelsman zur Situation in Israel und im Gazastreifen

Jemand hat behauptet, dass in der UNO drei Maßstäbe gelten: einer für undemokratische Staaten ( das ist leider noch immer die Mehrheit der Länder weltweit), zweitens für demokratische Staaten und drittens nur für Israel. Diese Aussage ist leider kein Scherz, sondern wir erleben sie tagtäglich und leider auch manchmal hier in Deutschland.

Bild: Nie wieder Judenhass

„Judenhass von deutschem Boden darf es nie wieder geben.“ Maria Furtwängler (47, Schaupielerin)

Welt: Israelische Kicker in Österreich vom Platz geprügelt

Tagesanzeiger: Blanker Hass

Der Hass hat jetzt neue Dimensionen erreicht. Anders als früher wurden wir nicht nur beschimpft. Es wurde zu Gewalt gegenüber den Juden in Zürich aufgerufen. Dutzendfach. Unverhohlen. Israelhasser und Antisemiten kündigten an, in Zürich den «Zionisten die Fresse zu polieren», die «Juden einzuschüchtern» oder sie zu «steinigen».

Israel Today: An Arab Pastor Speaks Out on Gaza

Forgive me for not taking your nice dreams and peace demonstrations and wishes so seriously… People who didn’t care about the suffering people in Gaza under the Hamas regime for years can’t really be considered morally superior to any IDF soldier that’s on the ground there now. You might seem to be better and kinder, but not really…

Die Welt: Kilometerlange Tunnel, gegraben mit der Hand

Hunderte Hamas-Kämpfer sollten gleichzeitig durch Tunnel ins Grenzgebiet rund um Gaza eindringen, dort sechs Ortschaften angreifen, so viele Menschen wie möglich töten und zahlreiche Zivilisten in den Landstrich verschleppen. Das teilten israelische Militärs der Webseite nrg.co.il mit.

„Es gibt mindestens 60 Tunnel, die unter der Grenze von Gaza nach Israel führen“, sagte Steven Emerson, Direktor der Denkfabrik „Investigative Project on Terrorism“ in Washington der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“. Das zeigten Satellitenaufnahmen im infraroten Spektrum, die Unterschiede in der Bodendichte untersuchen. Soldaten vor Ort entdeckten in akribischen Suchaktionen bislang nur 31 dieser „Angriffstunnel“, die von Gaza nach Israel führen.

… Mehr als 60.000 Tonnen Beton, die größtenteils für humanitäre Zwecke aus Israel angeliefert wurden, wurden so in der Erde verbaut. Denn diese Tunnel, die sich bis zu 30 Meter tief unter der Erde befinden und etwa zwei Meter hoch sind, müssen massiv befestigt werden, um in der sandigen Erde nicht einzustürzen.