Rückblick: Eine Woche offline

Eine Woche ohne Internet, Email und Handy. Welche Bilanz ziehe ich?

  • Das Wichtigste: Ich habe den Zugang nicht vermisst.
  • Augen und Kopf waren spürbar entlastet. Die Finger waren nach einer Woche bereits etwas ungelenker im Schreiben. So schnell geht es.
  • Meine Hauptenergie geht nicht in den Konsum von Sozialen Medien, sondern ins Lesen von Büchern. Dank dieser intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung vermisste ich die Neuigkeiten aus Blogs und Zeitungen nicht.
  • Ein gutes Buch in der Hand zu halten kann nicht durch Laptop oder Tablet ersetzt werden. Ich liebe es, die Seiten umzudrehen sowie Anmerkungen und Notizen anzubringen. Ein Buch hatte mein Patenkind im Mund, das gibt ihm seine besondere Note.
  • Obwohl ich mir knapp gehaltene handschriftliche Notizen angefertigt habe, bedaure ich es, meine Gedanken nicht sogleich niedergeschrieben zu haben. Eine Woche Urlaub mit vielen Gesprächen, Beobachtungen und Lesestunden produziert eine Menge guter Anstösse.
  • Immer wenn ich morgens und abends durch den Zeltplatz schlenderte, sah ich in den Bungalos und Zelten die Menschen an ihren Handys und Tablets hängen. Was würde sich ändern, wenn all diese Zeit zur Verfügung stehen würde?
  • Leider schreibe ich viel weniger handschriftliche Briefe als früher. Sie wurden durch eine Menge kurzer Emails ersetzt. Diese Gewohnheit muss ich wieder antrainieren.
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