Aus den Medien: Das Glatte, das Geschlecht, das Böse

Das Glatte charakterisiert unsere Gegenwart

Scharfsinnige Gedanken vom Philosophen Byul Chun Hang (VD: RS).

Das Glatte charakterisiert unsere Gegenwart. Kennen Sie das G Flex, ein Smartphone von LG? Dieses Smartphone ist mit einer besonderen Beschichtung versehen: Wenn Kratzer entstehen, dann verschwinden diese nach kürzester Zeit, es hat also eine selbst heilende Haut, fast eine organische Haut. Das heißt, das Smartphone bleibt ganz glatt. Ich frage mich: Warum stören einen ein paar Kratzer, die auf einem Gegenstand entstehen? Warum dieses Streben nach einer glatten Oberfläche?

… Wir leben in einem Zeitalter des „Like„. Es gibt keinen „Dislike“-Button bei Facebook, es gibt nur „Like“. Und dieses „Like“ beschleunigt Kommunikation, während „Dislike“ die Kommunikation stocken lässt. Auch eine Verletzung lässt die Kommunikation stocken. Selbst die Kunst will heute nicht mehr verletzen.

Geschlecht wählen

Das gibt’s doch nicht: Das Geschlecht wählen und bei Nichtgefallen abtreiben (VD: AW).

Am liebsten wäre der Basler Gynäkologin, wenn auch die Ärztinnen und Ärzte das Geschlecht nicht erfahren würden. So müssten sie der Schwangeren nichts vorenthalten. Heute könne es das Verhältnis zur Patientin belasten, wenn die Ärztin das Geschlecht kenne und vom Gesetz her Auskunft geben dürfte, aber ein ungutes Gefühl dabei habe.

ISIS, das Böse und die Reaktion der Christen

Danke, AW, für den Hinweis auf diesen Blogeintrag:

How do Christians respond to terrorism? My church answers falter. “Love your enemy and pray for those who persecute you.” OK, but really? What if I were Iraqi or Syrian or Gazan? What if the Islamic State crucified my father? What if an Israeli bomb blew my family into pieces? What if everyone I loved was hit with chemical weapons? I meet person after person for whom this is reality. I wonder what I can say to them. I write down their stories. I cry. I want to vomit. I turn to God.