Gebet: Gemeinsames Schuldbekenntnis

Demütigend und befreiend: Das gemeinsame Schuldbekenntnis (Quelle: SERK Heidelberg).

Gerechter und gnädiger Herr,

Du bist heilig, heilig, heilig. Deine Augen sind so rein, dass sie das Böse nicht ansehen können. Du kannst dem Unheil nicht zuschauen. Wir bekennen, dass wir in Sünde geboren wurden und dass wir gesündigt haben in Wort und Tat, in dem, was wir getan haben und in dem, was wir ungetan gelassen haben. Wir haben dein Gesetz an jedem Punkt gebrochen und sind damit schuldig geworden vor dir allein. Wir haben Dich und unseren Nächsten gehasst anstatt zu lieben. Die Sünde und Versuchung, die wir fliehen sollten, haben wir gesucht und getan. Selbst unsere besten Taten sind wie ein beflecktes Kleid vor dir.

Wenn du, o Herr, Sünden anrechnest, wer kann bestehen? Bei uns gibt es keine Hoffnung. Wir sind alle in die Irre gegangen wie Schafe. Du wärst im Recht, wenn du uns ins Verderben stoßen würdest.

Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte. Der Herr, der Herr, der starke Gott, ist barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue.

Und so bitten wir im Namen Jesu, den Du um unsrer Sünden willen dahingegeben hast – vergib uns unsere Schuld nach deiner Verheißung und reinige uns von all unseren Übertretungen, damit Dein Name gepriesen werde von Geschlecht zu Geschlecht, durch Jesus Christus unseren Herrn.

Amen

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