Aus den Medien: Volle Kirche, gendersensible Sprache, Islam in Deutschland

Eine Kirche voller verfolgter Christen

Welche Freude! Eine altehrwürdige Kirche wird wieder gefüllt – mit verfolgten Christen. Pro Medienmagazin berichtet (VD: AS):

Dicht gedrängt sitzen die Gottesdienstbesucher auf den hölzernen Bänken, die bei jeder Bewegung laut knarzen. Die Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Von hinten betrachtet bietet sich ein ungewohntes Bild: Nur ein paar wenige Blonde oder Ergraute leuchten regelrecht zwischen den vielen Schwarzhaarigen hervor. Und noch etwas ist ungewöhnlich: Neben Pfarrer Gottfried Martens im cremefarbenen Talar steht noch ein weiterer Mann im Altarraum, der die Epistel- und Evangeliumslesungen in Farsi, also Persisch, übersetzt.

Fast zwei Drittel der etwa 800 Gemeindemitglieder kommen aus dem Iran oder Afghanistan. Viele von ihnen mussten wegen ihres christlichen Glaubens fliehen.

Student weigert sich, in gender-sensibler Sprache zu schreiben

Birgit Kelle schreibt über den Berliner Studenten Sebastian Zidek (VD: SM):

Mein persönlicher Held der Woche heißt Sebastian Zidek. Der Student an der TU Berlin hat vorgemacht, wie man dem Gender-Unsinn an deutschen Universitäten am besten begegnet: Man macht einfach nicht mit. Seine Arbeit im Seminar „Einführung in das Verkehrswesen“ sollte er nämlich laut einem Bericht von Telepolis in „gendersensibler Sprache“ verfassen.

Angeblich sei dies laut Richtlinie „BMFSFJ 2012“ eine Vorgabe seitens der Universität. Zidek widersprach. Selbst die latente Drohung, er bekomme eine schlechtere Note und „alles Diskutieren“ werde ihm nicht helfen, ließ er nicht auf sich sitzen und wandte sich an die Rechtsabteilung der TU. Und siehe da, die ominöse Richtlinie „BMFSFJ 2012“ mit der angeblichen Verpflichtung zu unsinniger gendersensibler Sprache existiert gar nicht. Wissenschaftliches Arbeiten ist das einzige Kriterium, das für die Benotung zählt.

Der Islam gehört zu Deutschland

Die Bundeskanzlerin Merkel hat zum Beginn des Ramadan bekräftigt, dass der Islam zu Deutschland gehöre (VD: TS).

Mit ihren Worten zur Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland bekräftigte die Kanzlerin eine entsprechende Aussage vom Januar dieses Jahres. Damals hatte sie der Feststellung des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff beigepflichtet, der Islam gehöre zu Deutschland. Sie löste damit auch innerhalb der Union eine Debatte aus, obwohl sie schon zuvor deutlich gemacht hatte, dass sie die Aussage Wulffs aus dem Jahr 2010 stütze.

Bei dem Empfang kritisierte die Kanzlerin Übergriffe auf Gläubige und ihre Gotteshäuser, auf Synagogen, Moscheen und Kirchen. "Solche Taten richten sich gegen uns alle", sagte sie. Dies seien Anschläge auf die Glaubensfreiheit und auch auf die Demokratie. Als Bürger müsse man hier klar Stellung beziehen. Die Mehrheit dürfe keine schweigende Mehrheit sein.

Grexit: Wer blickt noch durch?

Grexit ist in aller Munde. Wer blickt noch durch? Es geht um Geld, das schon lange nicht mehr vorhanden ist, und um Pokerspiele von Politikern. Frank Schäffler resümiert:

Schon seit die Regierung Anfang des Jahres ins Amt kam, wurde eigentlich nichts getan, um die Einnahmen des griechischen Staates zu erhöhen und die Ausgaben zu senken. Teilweise ist sogar das Gegenteil erfolgt, indem erneut bereits entlassenes Personal wieder eingestellt wurde. Anders als die Vorgängerregierungen hat die aktuelle nicht einmal den Schein gewahrt, sondern hat einfach nichts gemacht. In dieser Phase ging es nur darum, Zeit zu gewinnen. Dabei wurden Zugeständnisse gemacht und wieder zurückgezogen, Vereinbarungen getroffen und wieder gebrochen, um anschließend in unzähligen Sondersitzungen weiter zu beraten. Bis dahin hat sich die griechische Regierung mit kurzlaufenden Anleihen, so genannten T-Bills, die von den nationalen Banken gekauft wurden, die wiederum dieses Geld über Ela-Kredite von ihrer Notenbank erhalten haben, über Wasser gehalten.

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