Buchbesprechung: Gott beim Wort nehmen

Das kurze Buch von Kevin DeYoung "Taking God At His Word" ist ein Volltreffer. Ich ermutige vor allem junge Christen, es zu lesen. Es hebt aus dem ich-zentrierten Sumpf "ich und mein Jesus" heraus. Meine kurze Besprechung ist auf "Josia – Truth for Youth" gepostet.

Die Zielsetzung des Buches lautet: „Dies ist ein Buch, das enthüllt, was die Bibel über die Bibel sagt. Mein Anliegen ist es, einfach, direkt und nachweisbar biblisch zu sein.“ (S.23) Eingerahmt von je zwei einleitenden und zwei ausklingenden Kapiteln orientiert sich der Hauptteil am Akronym SCAN (sufficiency, clarity, authority, necessity). Die Bibel enthält alles, was wir für die Errettung und ein gottesfürchtiges Leben benötigen. Wir brauchen keine neue Offenbarung vom Himmel (Genugsamkeit). Die rettende Botschaft von Jesus Christus ist ausdrücklich in der Heiligen Schrift gelehrt und kann von allen verstanden werden, die dafür ein Gehör haben. Wir brauchen kein offizielles Magisterium, das uns auslegt, was die Bibel dazu sagt (Klarheit). Das letzte Wort gehört immer Gott. Wir dürfen der Wissenschaft, der menschlichen Erfahrung oder kirchlichen Konzilien nie den Vorrang vor der Schrift geben (Autorität). Die allgemeine Offenbarung rettet nicht. Wir können Gott nicht ausreichend durch persönliche Erfahrung oder menschlichen Verstand erkennen. Wir brauchen Gottes Wort, das uns darüber lehrt, wie wir leben sollen, wer Christus ist, und wie wir gerettet werden sollen (Notwendigkeit).

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