Gedanken zum Jahresende (7): Eine Handvoll … Gründe, warum ich ein glücklicher Arbeitnehmer bin

Seit über 16 Jahren arbeite ich in der Personalentwicklung. Am Anfang meiner Berufslaufbahn gab es immer wieder ältere Semester, die mich erstaunt fragten: "Was machst du genau? Ist das denn ein richtiger Beruf?" Inzwischen hat sich die Funktion in grösseren Unternehmen etabliert. Meine Tätigkeit hat sich von anfänglich stark administrativ-unterstützender und vermittelnder Tätigkeit hin zur Projekt- und Beratungsarbeit verlagert. Ich bin heute in viele Projekte einbezogen, wo es um die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterführung geht. Mein zweites Standbein ist die Beratung von Führungskräften innerhalb eines grossen Konzerns. Diese Situation ist fünffacher Grund zur Dankbarkeit:

  1. Meine berufliche Tätigkeit bereitet mir Freude. Ich kann Gaben und erworbene Fähigkeiten einsetzen. Ich behaupte gar, dass meine drei Ausbildungen in Betriebsökonomie, Erwachsenenbildung/Beratung und Theologie einander ideal ergänzen. Ebenso kann ich persönliche, familiäre und kirchliche Erfahrungen einbringen.
  2. Ich werde fürs Zuhören, Dokumentieren und Beraten von Lernprozessen bezahlt. Ein Freund von mir nennt das "bezahltes Lernen".
  3. Diese Tätigkeit übe ich 3 – 4 Tage pro Woche aus. Das heisst, die andere Hälfte der Woche kann ich bei der Familie sein und ins Lesen und Forschen investieren.
  4. Ich arbeite in einem Team, das nicht von Oberflächlichkeiten lebt. Mit meinen fünf Kollegen bin ich in regem Austausch über unser Leben und unsere Zeit.
  5. Seit Jahr und Tag wird der vereinbarte Lohn pünktlich ausbezahlt, mit dem ich den Bedarf unserer Familie decken kann.
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