Kolumne: Wenn wir nochmals frisch Eltern würden…

Im Gespräch mit meiner Frau reflektierten wir, worauf wir als frisch gebackene Eltern besonders achten würden.

  1. Lass das Kind nicht emotional zwischen deinen Ehepartner und dir kommen. Ein Kind ist ein Geschenk Gottes, aber kein Ersatz für den Ehepartner.
  2. Wache darüber, dass sich nicht die in unserer Gesellschaft übliche Rollenumkehr vollzieht: Das Kind diktiert mit seinen Bedürfnissen – und spätestens nach einem Jahr – Anspruchen den Takt. Eltern begeben sich unter das Kind. Dem Kind wird die Rolle des Entscheiders aufgezwungen.
  3. Gib dein Kind wenn möglich nicht einer Vertröstungseinrichtung ab. Regle die Betreuung so familiennah wie möglich: Mutter, Vater, Eltern, Geschwister. Sei dir bewusst, dass eine feste gesunde Bindung der Ausgangspunkt für eine gesunde Selbständigkeit im Erwachsenenalter darstellt.
  4. Gib dich niemals mit dem gesellschaftlichen Diktat, eins und höchstens zwei Kinder zu "planen", ab. Es ist doch seltsam, meint der afroamerikanische Pastor Voddie Baucham, dass in anderen Weltgegenden viele Kinder erfreut willkommen geheissen werden und wir nach ein, zwei Kindern erleichtert aufseufzen. Ganz ehrlich: Wir sind froh, wenn wir in unserem Spass und Konsum nur ganz vorübergehend gestört werden.
  5. Etabliere von Anfang an gute geistlichen Gewohnheiten. Auch wenn ein kleines Kind kognitiv noch nicht viel verstehen mag: Es bekommt emotional mit, welche Atmosphäre dann ensteht, wenn sich die Eltern Gott zuwenden.
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