Aufsatz: Die Bibel – ein Zugang zu Gott unter vielen?

Wie oft habe ich in den vergangenen Jahren den Satz gehört: Lies die Bibel, wenn du dazu Lust verspürt. Nicht zu oft, nicht zu viel. Spielt keine Rolle, es gibt noch viele andere Zugänge zu Gott. Ist ein bibelzentrierter Zugang nur für Verstandesmenschen passend? E21 hat den Artikel in seine Ressourcenbibliothek aufgenommen.

Ein bibelzentrierter Zugang zu Gott wird von vielen Christen zurückgewiesen. Das Wort Gottes sei für Verstandesmenschen zwar eine gute Sache, aber nicht alle Menschen schätzten den Verstand. Deshalb seien andere Zugänge zu Gott ebenso wichtig. Ein Spaziergang in der Natur, der Genuss einer Tasse Kaffee oder das dankbare Betrachten farbiger Blätter im Herbstwald könnten uns spirituell ebenfalls mit Gott in Verbindung bringen.

Ich begründe in diesem Beitrag, warum ich das anders sehe. Meine These lautet: Der Zugang zu Gott durch die Heilige Schrift ist erstrangig und unverzichtbar und deshalb regelmäßig zu pflegen. Das ist keine Bibliolatrie (Götzendienst an der Bibel), wie manchmal behauptet wird. Wenn das Bibelstudium eine geistliche Übung unter anderen ebenbürtigen Übungen ist, wird das im Alltag zu einer Vernachlässigung des Wortes Gottes führen.

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