30 Zitate aus … Alcorns „Pro Life“

Randy Alcorn. Pro Life. CLV: Bielefeld, 2015. 256 Seiten. Kostenloster Online-Download.

15/16 Abtreibung ist kein Thema, über das die Kirche mit der Welt reden muss. Es ist vielmehr ein Thema, das sie zuerst einmal in den eigenen Reihen aufgreifen muss, bevor sie sich an die Welt wenden kann. … Es reicht nicht zu sagen: »Ich weiß, dass ich auf der richtigen Seite bin, aber mir ist nicht klar, warum.« Wir sollten unsere Ansichten auf Beweise gründen.

35 Es ist eine unbestreitbare wissenschaftliche Tatsache, dass ausnahmslos jede ärztliche Abtreibung ein schlagendes Herz und bereits messbare Hirnstromaktivität beendet.

40 Vom Augenblick der Befruchtung an enthält die einzelne Zelle die gesamte genetische »Blaupause« des Kindes in all ihrer Komplexität.

54 Für jeden, der hinschauen will, verfliegen alle Argumente, wenn er das ungeborene Kind sieht.

62+64 In welcher anderen Debatte wäre das Zeigen eines Fotos von dem gerade verhandelten Thema verboten? … Könnten Sie sich eine Debatte zwischen Walfängern und Tierrechts-Aktivisten vorstellen, bei der den Letzteren nicht erlaubt wird, Bilder von harpunierten Walen oder von Robben zu zeigen, die mit Keulen erschlagen wurden?

71 Werde ich also erst dann ein wirklicher Mensch, wenn – und falls – jemand anders mich wertschätzt?

85 Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Ein Kind ist kein Tumor. Abtreibung ist keine Gesundheitsfürsorge.

99 Einerseits arbeiten einige Forscher mit aller Kraft daran, »überschüssige « Kinder »abzuschaffen«. Andererseits lernen Wissenschaftler in Deutschland und Israel, wie man Samenzellen im Labor züchtet, um zukünftig Vätern zu helfen, die nicht in der Lage sind, ein Kind zu zeugen, damit sie an der »Schaffung von Designer-Kindern« teilhaben können.

101 Es kann so lange kein gleiches Recht für alle Frauen geben, wie es kein gleiches Recht für ungeborene Frauen gibt.

102 Meine Hand ist Teil meines Körpers, aber ich habe nicht die Freiheit, sie zum Schlagen oder Stehlen oder dafür zu benutzen.

103 Wenn ich die Haltung von Pro-Life in staatlichen Schulen vorstelle, fange ich manchmal so an: »Ich bin für Pro-Choice.« Sofort atmen die Schüler erleichtert auf. Gelegentlich applaudieren sie. Dann fahre ich fort: »Und weil ich für Pro-Choice bin, glaube ich, dass jeder Mann das Recht hat, eine Frau zu vergewaltigen, wenn er das gern möchte. Immerhin ist es sein Körper, und wir haben nicht das Recht, ihm zu sagen, was er damit tun darf und was nicht.«

107 Choice wurde zu einem Euphemismus für Abtreibung und verhüllt deren Schrecken.

110 Nachdem eine Frau schwanger geworden ist, kann sie nicht wählen, ob sie Mutter werden möchte. Sie ist es bereits.

115 Abtreibung begünstigt die Haltung: »Meine Bequemlichkeit und mein Glück stehen an erster Stelle – selbst wenn ich dabei die Rechte einer unschuldigen Person missachten muss, um mein Lebensglück zu erhalten.«

121 Unzählige Frauen, die durch Abtreibungen Schäden erlitten, haben gesagt: »Ich hatte keine Ahnung, dass so etwas passieren könnte; niemand warnte mich vor den Risiken.«

147-149 Worin unterscheidet sich dieses Kind (das durch Vergewaltigung entstanden ist) wesensmäßig von allen anderen Kindern? … Die Missetäter sollen bestraft werden, nicht die Opfer. … Abtreibungen verschlimmern das Vergewaltigungstrauma.

157+159 (Pillen) Sollten wir im Zweifelsfall nicht für das Leben eintreten? … Statt von einem kürzlich empfangenen Kind mit all seinen Chromosomen und seiner DNA zu reden, sprechen viele entpersönlichend von einem »befruchteten Ei«.

167 Auf der einen Seite richten wir besondere Parkplätze und Fahrstühle für die Behinderten ein. Wir sprechen freundlich über Kinder mit Spina bifida oder Downsyndrom, die wir auf großformatigen Postern sehen. Es gibt Sponsoren für die Paralympischen Spiele, und wir beklatschen die Wettkämpfer, indem wir von der Freude und der Inspiration sprechen, die sie uns bringen. Aber wenn wir hören, eine Frau sei mit einem solchen Kind schwanger, sagen viele: »Bringen Sie es um!«

171 Abtreibung beseitigt nicht den Schmerz. Stattdessen vergrößert sie ihn letztendlich in höchstem Maße.

173 Es gibt »unerwünschte Schwangerschaften«, aber in Wirklichkeit gibt es niemals so etwas wie unerwünschte Kinder. … Viele anfangs von ihren Müttern abgelehnte Kinder werden später in der Schwangerschaft sehr erwünscht, und dies noch mehr nach der Geburt.

174 »Ich kann dieses Kind nicht behalten, weil ich ihm kein gutes Leben bieten kann.« Und was ist ihre Lösung, weil sie nicht imstande sind, ihm ein gutes Leben zu bieten? Sie nehmen ihm das einzige Leben, das es hat.

177 warum wurden seit der Legalisierung der Abtreibung in den USA weit mehr Kinder missbraucht oder misshandelt als vorher? Ich glaube, zum großen Teil kommt dies daher, dass die Abtreibung die Art verändert hat, wie wir Kinder sehen.

182 (W)ie würden Sie jemandem antworten, der sagt: »Ich bin nicht für Vergewaltigung, ich bin nur für freie Entscheidung in Bezug auf Vergewaltigung«? (Oder:) »Ich bin persönlich gegen Kindesmisshandlung, aber ich verteidige das Recht meines Nachbarn, sein Kind zu misshandeln, wenn er sich so entscheidet.«

185/86 Abtreibung ist keine freie Entscheidung, sondern eine »letzte Zuflucht«. Die meisten Frauen würden nicht abtreiben, wenn sie wüssten, dass sie die nötige emotionale und finanzielle Unterstützung erhalten, die sie brauchen.

207 Der moralische Niedergang in den USA ist zum Teil auf Christen zurückzuführen, die sich der von Gott verliehenen Aufgabe entziehen, indem sie sich lieber aus allen Kontroversen heraushalten und wegschauen, wenn unschuldiges Blut vergossen wird.

208 Gottes Volk soll in besonderem Maße für Frauen ohne Ehemann und für Kinder ohne Vater sorgen (Jak 1,27). Auf wen trifft das mehr zu als auf eine unverheiratete Frau mit einem ungeborenen Kind?

210 Die Gemeinden sollten das Rückgrat des göttlichen Werkes für die Notleidenden sein. Und wenn Ihre Gemeinde nicht genügend für die Ungeborenen und deren Mütter tut, dann ruft Gott vielleicht Sie, erste Schritte zu gehen, um Ihrer Gemeinde und deren Leitern zu helfen, diesen lebenswichtigen Dienst aufzunehmen.