Q & A Serie (5): Unser Umgang mit den Sozialen Medien

Aus der Fragerunde in der EFG Emmendingen mit Waldemar Justus

Fünf Überlegungen, die mich seufzen lassen

  • Die Sozialen Medien verändern unsere täglichen Gewohnheiten entscheidend. Unsere gesamte Wach- und Schlafzeit ist massgeblich davon beeinflusst.
  • Umfragen an Schulen zeigen, dass schon Kinder im Primarschulalter bis zu acht Stunden täglich (!) online sind. Das beeinflusst Körper und Seele nachhaltig. Das Gehirn wird neu "programmiert".
  • Der Kreislauf einer suchtartigen Abhängigkeit wird oft im frühen Kindsalter angelegt. Ich sehe Kleinkinder mit Tablets in der Hand. Sie werden ruhig gestellt.
  • Auch die Babyboomer-Generation benützt die Sozialen Medien. Sie lieben Gadgets und haben viel Geld und Zeit übrig. Das ist eine grosse Versuchung, Zeit zu vergeuden.
  • Wir werden Gott eines Tages Rechenschaft über unsere Online-Zeiten abgeben müssen.

Fünf Hinweise, wie das Evangelium auch in diesen Lebensbereich vordringen kann

  • Grundsätzlich gilt: Die medialen Möglichkeiten können uns entweder versklaven oder zum Gehilfen auf dem Weg zur ewigen Seligkeit werden. Diese Frage können wir uns täglich stellen.
  • Tipp Nr. 1: Nimm dein Handy aus der Tasche heraus und lege es weg. Sonst hast du es ständig in der Hand.
  • Tipp Nr. 2: Beginne deinen Tag nicht mit dem Handy, sondern mit Gebet und einer tüchtigen Dosis aus Gottes Wort.
  • Tipp Nr. 3: Beende deinen Tag nicht mit dem Handy, sondern mit Gebet und – wenn du verheiratet bist – im Gespräch mit deinen Nächsten.
  • Tipp Nr. 4: Lass deine Geräte und die deiner Familie nicht unbeaufsichtigt. Lege vor Freunden Rechenschaft ab (z. B. mit Covenant Eyes).
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