Predigt: Fähig einander zu ermahnen

Letzten Sonntag durfte ich in der EFG Emmendingen dienen. Pastor Waldemar Justus berichtete davon.

Im Interview stellte mir Waldemar Justus einige persönliche Fragen und dann weitere zum Thema Ehe und Familie. Thematisiert wurde u. a. die Frage, wie ich den Glauben an die nächste Generation weitergebe.

Im ersten Teil der Predigt legte ich Römer 15,14 im Zusammenhang des Römerbriefes aus:
a) Eine erstaunliche Feststellung: Ihr alle seid Seelsorger!
b) Eine unabdingbare Voraussetzung: Durchdrungen von Güte und Erkenntnis
c) Eine wichtige Befähigung: Fähig andere zu ermahnen

Fazit: Eine gütige Besorgnis für den Nächsten ist Teil der Schönheit einer von Christus wiederhergestellten Gemeinschaft.

Dabei entwickelte ich modellartig zwei Fehlhaltungen des Ermahnenden, nämlich
1. Stolz
2. Scheindemut

Im zweiten Teil wandte ich diese Einsichten auf das Ermahnen innerhalb der Familie an und erwähnte zwei Fehlhaltungen des Ermahnten:
1. Selbstrechtfertigung
2. Falsche Selbstgenügsamkeit.

Vater > Kind:
– Zu hohe Erwartungen
– Sich nicht kümmern
> mühendes Besorgtsein

Kind > Vater:
– Einfordern
– Verweigern
> dankbares Einordnen

Mann > Frau:
– unter Druck setzen
– Rückzug
> Geistliche Versorgung

Frau > Mann:
– Nörgeln
– Manipulieren
> Sich beherzt in den Weg stellen

Die Beantwortung einiger Fragen habe ich verschriftlicht, woraus Waldemar einen Reader "Hanniel druckt." erstellte. Dieses neue Format lässt sich auch an "Offliner" verteilen!

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