Gebet: Geht hin!

Geht hin.
Zu wem?
In die ganze Welt.
Weshalb?
Um Menschen zu Jüngern zu machen.
Wer befiehlt?
Der König der Welt.
Wem?
Uns.

Nein, ich will weder die Zeit zurückdrehen noch das Land wechseln.
Keine Jesus-Mystik, keine selbst gewählte Armut.
Es geht mir um mein Dasein,
angefangen mit meinem Innern: Meiner Motivation, meinem Willen, meinem Begehren, meinen Sehnsüchten.
Was treibt mich – hinaus aus der Komfortzone des Augenblicks?

Die ersten Christen?
Sie wurden hinaus getrieben,
durch den Druck ihrer Gegner.
Was braucht es bei uns?
Political Incorrectness vielleicht.
Dass wir nicht mehr verschämt unser Haupt senken,
etwas vor uns hinmurmeln,
sondern mutig aufsehen und hinstehen.

Ich vermag zwar zu lesen,
zu predigen,
zu erzählen.
Aufregung – ja, ein wenig.
Doch es fehlt die Dringlichkeit.
Es geht alles weiter,
im Trott,
wie bisher.

Ein wenig Feuer,
ein wenig Betroffenheit,
ein wenig emotionale Wallung.
Wir sind abgefüllt und zugemüllt in unseren Beschäftigungen.
Wo es einen Befehl gibt, gibt es auch einen Weg.
Unterjocht, doch was ist mit der leichten Bürde gemeint?

Lass mich
nicht mit meiner Emotion,
sondern in der
täglichen,
stündlichen,
anstrengenden
Veränderung
meiner Gewohnheiten
nicht im Stich.

Amen.

(Angeregt durch das Vorwort von Francis Chan in David Platt // Follow me.)

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