Interview: Es geht mir nicht darum, mich im Netz zu verwirklichen

Zu meiner grossen Freunde besuchte uns einer der Betreiber von cebooks.de, nimm-lies.de und folgenverlag.de in Zürich. Anlässlich des Treffens habe ich Alexander Rempel interviewt.

Wie seid ihr mit hanniel.ch zum ersten Mal in Kontakt gekommen? Welches war der erste Artikel?

Ich glaube, das war über Facebook oder Peter Voth. Es war mit Bestimmtheit ein Artikel über die Familie bzw. ein Lernerlebnis.

Wir haben uns das erste Mal von Angesicht zu Angesicht gesehen. Was hat dich interessiert zu erfahren?

Ich wollte dich einfach mal „in echt“ erleben. Wir kennen uns jetzt schon so lange über Facebook und durch die Herausgabe deiner eBooks. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis zum ersten Treffen.

Was ist deine Motivation zur Literaturarbeit neben der Erwerbsarbeit? Verpufft nicht vieles im Netz?

Natürlich geht manches im Netz verloren. Auf der anderen Seite freuen wir uns über wachsende Abonnentenzahlen. Wir wollen etwas reformieren und verändern. Es geht uns nicht darum, uns im Netz zu verwirklichen. Wir können und wollen denen, die eine liberale Haltung zur Bibel haben, nicht einfach das Feld überlassen. Viele Konservative ernähren sich von deren Erzeugnissen. Wir wollen eine Alternative bieten und konservativ-christliche Medien fördern.

Was war eine erfreuliche und eine traurige Reaktion in dieser Arbeit?

Erfreulich sind Reaktionen von Lesern, die eine Empfehlung gelesen, das Buch gekauft und die Rückmeldung gegeben haben, dass sie profitiert hätten. Auf der anderen Seite gab es, soweit ich mich erinnere, bislang erst einmal einen Kommentator eines Artikels, den wir blockieren mussten. Und: Widerstand ist auch ein Lebenszeichen.

Was ist euer grösster Wunsch für Deutschland?

Wir wünschen, dass weniger nach den Experten von Wissenschaft und Politik gefragt wird; dass wir uns als Christen weniger an liberale Kirchen und ihre Vertreter anbiedern und mit Mut unsere Ansichten vertreten, zum Beispiel in der völligen Vertrauenswürdigkeit der Bibel, der Frage der Schöpfung oder der Behauptung, dass alle Religionen dasselbe lehrten. Dass wir uns nicht vor Gesichtsverlust fürchten.

Danke, dass ihr euch unerschrocken dieser wichtigen Arbeit widmet!

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