Buchbesprechungen: 10 Kinderbücher

Was liest denn mein Achtjähriger? Es sind auch einige Bücher aus meiner Jugend dabei.

Niklaus Bolt. Svizzero! Die Geschichte einer Jugend. Ein junger Berner Oberländer arbeitet sich in den Stollen für die Jungfraubahn hoch.

Walter Jens. Ilias und Odyssee. Kinder in Kontakt mit den grossen Fragen der Menschheit bringen.

Agnes Sapper. Familie Pfäffling. (Rezi von Beatrice Burger) Die Familie Pfäffling besteht aus sieben Kindern , der an der Grenze zur Überarbeitung stehenden Mutter Cäcilie, einem Musiklehrer in stetiger materieller Bedrängnis als Vater und der tauben Magd Walburg.

Ida Bindschedler. Die Turnachkinder im Sommer. Eine (Gross-)Familiengeschichte aus Zürich um 1900.

Die Reise von Pjotr und Lamir. Spannende Erzählung über Christen hinter dem Eisernen Vorhang.

Hector Malot. Heimatlos. (Rezi von Gertraud Seib) Remis Leben in Frankreich – vielleicht 1860 etwa – liest sich so fremd für Kinder unserer Zeit, dass ich meinen Kindern viele Ereignisse erst erklären musste.

Rosemarie Sutcliff. Robin Hood. (Rezi) Robin Hood hat im 13. Jahrhundert gelebt und als Geächteter in und um Nottingham gewirkt. Der Legende nach hat er es den Reichen genommen, um es unter den Armen zu verteilen und dabei so manches Abenteuer erlebt.

Carlo Collodi. Pinocchio. Geppetto schnitzt eines Tages eine hölzerne Puppe und ist sehr erstaunt, als diese zum Leben erwacht – Pinocchio ist geboren. Und er hat sich fest vorgenommen, ein richtiger Junge zu werden.

Ursula M. Williams. Rösslein Hü. Ein so schönes Holzpferdchen wie das Rösslein Hü hat es selten gegeben. Onkel Peter hat sich mit ihm wirklich Mühe gegeben. Der Spielzeugschnitzer möchte für das Rösslein einen Käufer finden, doch das möchte lieber bei ihm bleiben, anstatt in die große weite Welt hinauszuziehen. Doch für Onkel Peter läuft es nicht gut, die Geschäfte und der Gesundheit geht es schlecht. So macht sich Rösslein Hü doch auf den Weg.

Johanna Spyri. Heidi. Stadt und Land, Reich und Arm, Verbitterung und Versöhnung. Es ist spannend die Rezensionen zu lesen. „Diese auch für Erwachsene lehrreiche Kindergeschichte, welche unter anderem den Gegensatz aber auch die Versöhnung von Stadt und Land thematisiert, trägt teilweise märchenhafte Züge. Nur scheinbar haben Märchen wenig mit der Realität zu tun, bergen sie doch tiefe Lebensweisheiten. Zudem ist der Roman, der die Nächstenliebe thematisiert, religiös, ohne aufdringlich zu wirken, obgleich für mich etwas zu sehr vereinfachend.“

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