Diskussion: Tiefer Riss zieht sich durch Landes- und Freikirchen

Meine Blogger-Kollegen Jonas Erne, Markus Till und Reinhard Jarka haben einen Diskussionsbeitrag um den tiefen Riss, der durch Landes- und Freikirchen läuft, eingebracht. Ähnlich habe ich dies 2016 angemerkt. Sie schreiben:

Es geht dabei eben nicht mehr um theologische Feinheiten sondern um kategoriale Differenzen bei Fragen, die den innersten Kern der christlichen Botschaft betreffen. Und es geht natürlich auch um einen Machtkampf bei der Frage nach der Ausrichtung der Landes- und Freikirchen,

Ich pflichte ihnen voll bei, wenn sie anmerken:

So verwundert es doch sehr, wenn Dozenten und Verantwortliche von bibeltreuen Ausbildungsstätten sich gleichzeitig für Worthaus, liberale, emergente und transformative Theologie begeistern. Ihr lieben Freunde, die das betrifft: Es gibt doch haufenweise liberale Ausbildungsstätten in Deutschland. Wir fänden es ehrlich und konsequent, wenn ihr dorthin wechselt, statt den … Riss auch noch mitten in die wenigen konservativen Ausbildungsstätten hineinzutragen und sie damit zu ruinieren. Oder aber überzeugt eure Kollegen und trennt euch als ganze Schule vom Label „bibeltreu“… Das fänden wir jedenfalls redlicher, als Studenten, Gemeinden und Spendern eine konservative Ausrichtung vorzutäuschen, während unter der Decke liberale Inhalte vermittelt werden.

Sie fordern ein "heilsames Nebeneinander". Ich frage mich da, weshalb Gemeinden und Verbände nicht den Mut aufbringen, sich von Dozenten und Pastoren zu trennen, die Irrlehren verkünden! Natürlich sehe ich da die Hindernisse wie gelebte Bekenntnisfreiheit oder Unabhängigkeit der theologischen Ausbildungsstätten.

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