Input: Liberale Theologie – Definition eines Etiketts

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Interessanterweise arbeiten gerade diejenigen, denen Etiketten ein Greuel sind, sehr gerne mit eigenen Etiketten. Ich habe keine Mühe mit Begriffen und sogar Schubladen zu arbeiten. Wobei natürlich der Anspruch gestellt werden darf, dass Zuschreibungen auch klar definiert werden. Ich danke Viktor Janke für die Übersetzung des Artikels "7 Merkmale liberaler Theologie". Der Autor Kevin DeYoung greift auf die Trilogie von "The Making of American Liberal Theology" von Garry Dorien zurück.

  1. Christlicher Glaube basiert nicht auf externen Autoritäten.
  2. Das Christentum ist eine Bewegung der gesellschaftlichen Wiederherstellung. 
  3. Das Christentum muss relevant und glaubwürdig sein.
  4. Die Wahrheit kann nur durch wechselnde Symbole und Formen erkannt werden.
  5. Bei theologischen Kontroversen geht es um die Sprache, nicht um Wahrheit.
  6. Die historischen Genauigkeiten der biblischen Fakten und Ereignisse sind nicht entscheidend.
  7. Die wahre Religion ist der Weg Christi, nicht irgendwelche besonderen Lehren über Christus.

Bisher habe ich mit grossem Interesse die neuere Geschichte der Southern Baptists studiert. Auslöser war ein Vortrag von Albert Mohler. Ich rezensierte das Buch "Southern Baptist Identity: An Evangelical Denomination Faces the Future". Hervorragend zusammengefasst wird die Geschichte im übersetzten Beitrag "Anatomie einer Reformation" von Paige Patterson. Ich beschrieb 20 Lernpunkte und 10 Ideen für nächste Schritte im deutschsprachigen evangelikalen Umfeld.

Auf der Blogplattform biblipedia.de bin ich an einer Podcast-Serie "Wie Kirchgemeinden liberal werden". Dabei greife ich auf das gigantische Werk "Crossed Fingers" zurück.

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