Hanniel hirnt (89): Schlafen – ein Blick auf den unbewussten Drittel unseres Lebens

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Im ersten Teil erzähle ich von vier Lektionen, die Gott mich durch meine Schlafkrisen lehrt(e).

  1. Gott führte mich dadurch an körperliche und emotionale Grenzen.
  2. Er lehrte mich besser auf Signale meines Körpers achten.
  3. Er förderte ein weiteres Stück meines Charakters zutage.
  4. Er offenbarte sündige Motive (Ehrgeiz, Angst).

Dann entwickle ich entlang der Kategorien der Heilsgeschichte (Schöpfung, Sündenfall, Erlösung) wesentliche Stichworte zur christlichen Weltsicht.

Gottes ursprüngliche Schöpfung

  1. Der Rhythmus von Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, ist Gottes Design.
  2. Die Zeitabfolge ist keine endlose Wiederholung, sondern auf das Ziel der Ruhe/Vollendung angelegt (7. Schöpfungstag).
  3. In Israel galt nicht nur der wöchentliche Ruhetag, sondern auch die Feste (feste Zeiten, ohne Werkarbeit; Lev 23) sowie das Brache- und das Halljahr (Lev 25).

Die Störungen durch den Sündenfall

Vierfache Entfremdung
a) gegenüber Gott: Scham/Verstecken, unterdrücken > Vakuum
b) gegenüber sich selbst: manipulieren, überspielen > Selbsttäuschung
c) gegenüber anderen: Menschenfurcht, Konflikte > Angst
d) gegenüber der übrigen Schöpfung: nivellieren, ausweichen > Katastrophen

Scheinlösungen
a) Tag und Nacht nivellieren
b) Die Nacht zum Tag machen > Süchte (Jes 5)
c) Den Tag zur Nacht machen > Antriebslosigkeit

Schlaflosigkeit
a) Faulheit (Spr „dreht sich in seinem Bett“)
b) Ehrgeiz/Überaktivität (Pred 5,2)

Wiederherstellung

  • Geborgenheit (Ps 3,6; 4,9)
  • Wachzeiten im Dienst (2Kor 6,5; 11,27)
  • Genüge finden (Phil 4,13 „alles vermag ich in dem, der mich kräftigt“)
  • Sehnsucht nach der neuen Erde (störungsfrei)
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