Input: Der Mut, reformiert zu sein

Volle Zustimmung zu diesem Artikel von Burk Parsons (Twitter; Ligonier-Artikel):

Reformierte Theologie ist auch eine allumfassende Theologie. Sie verändert nicht nur, was wir wissen, sondern auch, wie wir wissen, was wir wissen. Sie verändert nicht nur unser Verständnis von Gott, sondern auch unser Verständnis von uns selbst. Ja, sie verändert nicht nur unsere Sicht auf die Errettung, sondern auch wie wir anbeten, wie wir evangelisieren, wie wir unsere Kinder aufziehen, wie wir die Gemeinde behandeln, wie wir beten, wie wir die Bibel studieren – sie verändert, wie wir leben, weben und sind. Reformierte Theologie ist keine Theologie, die wir verstecken können, und sie ist keine Theologie, der wir nur ein Lippenbekenntnis zollen können.

… das, was wir am meisten brauchen, (sind) Männer auf der Kanzel, die den Mut haben, reformiert zu sein – Männer, die sich des Glaubens nicht schämen, der den Heiligen ein für alle Mal überliefert worden ist, sondern bereit sind, dafür zu kämpfen, nicht mit einem Lippenbekenntnis, sondern mit ihrem ganzen Leben und mit ihrer ganzen Kraft. Wir brauchen Männer auf der Kanzel, die kühn und unerschütterlich in ihrer Verkündigung der Wahrheit und zur gleichen Zeit gnadenvoll und mitfühlend sind. Wir brauchen Männer, die die unverfälschte Wahrheit der reformierten Theologie zur Zeit und zur Unzeit verkündigen, nicht mit einem Finger, der auf andere zeigt, sondern mit einem Arm, der die Schultern von anderen aufrecht hält. Wir brauchen Männer, die die reformierten Glaubensbekenntnisse lieben, gerade weil sie den Herrn, unseren Gott, und sein unveränderliches, inspiriertes und autoritatives Wort lieben. Es ist nur, wenn wir Männer auf der Kanzel haben, die den Mut haben, reformiert zu sein, dass wir Menschen auf den Kirchenbänken haben, die die reformierte Theologie in ihren Auswirkungen auf das ganze Leben erfassen, damit wir Gott mehr mit unseren ganzen Herzen, Seele, Denken und Kraft lieben und unseren Nächsten wie uns selbst.

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