Kolumne: 10 Anzeichen für Entmännlichung

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Zur Zeit des alten Israels gab es eine Periode, in welcher die Einwohner zur Besatzungsmacht der Philister gehen mussten, wenn sie ein Ackergerät schleifen wollten (1. Samuel 13,19-21). Gott gebrauchte den Mut eines einzelnen Mannes (Jonathan), um sein Volk aus der Fremdherrschaft zu befreien (1. Samuel 14,6; "es ist dem HERRN nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu retten!") Es scheint mir so, als ob wir uns Männer oft selbst der Stärke berauben. Wodurch?

  1. Mann flüchtet sich in die Freizeit (Übernahme des säkularen Dualismus Arbeit/Freizeit).
  2. Die Arbeit ist zum Geld-Verdienen da (keine Weiterentwicklung des Fachgebiets zu Gottes Ehre).
  3. Die Planung wird ohne Nachdenken an der Peer ausgerichtet (Fremdherrschaft).
  4. Den Alltag bewältigt Mann ohne geistliche Disziplinen (ein kraftloses Von-der-Hand-in-den-Mund-Leben).
  5. Frau und Kinder bleiben ohne geistliche Impulse (und werden im geistlichen Kampf schutzlos preisgegeben).
  6. Der permanente Zielpunkt ist das nächste Vergnügen. (Die Perspektive der Ewigkeit ordnet hingegen Prioritäten.)
  7. Das Kriterium zur Verständigung mit dem Ehepartner ist konsequent egalitaristisch/paritätisch: Einmal ich, einmal du.
  8. Mann geht nicht auf den Konflikt zu, sondern lässt Gras darüber wachsen.
  9. Der Tagesablauf wird ohne körperliche Anspannung geplant.
  10. Mann bleibt ohne Aufgaben in Kirche und Staat (Dualismus privat/öffentlich).
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