Neujahr (1): Neue Bloggerplattform

Zu den erfreulichen Errungenschaften der Sozialen Netzwerke gehört die Vielfalt von Kontakten. Im Laufe der Jahre sind dadurch viele tief gehende Verbindungen zu anderen Brüdern entstanden. Viele davon sah ich erst nach Monaten oder gar Jahren leibhaftig und war bereits in den ersten Stunden des Treffens im vertrauten Gespräch.

In den letzten Jahren hat es eine Besorgnis erregende Entwicklung innerhalb des Evangelikalismus gegeben. In der Serie "Stationen meines Aufwachens" habe ich meine eigenen Aha-Momente dokumentiert. Vor wenigen Jahren noch dachte ich mir: Weshalb steht niemand auf? Weshalb sind gerade die Schweizer so ruhig? Nehmen sie alles hin? 

Diese Phase ist definitiv vorüber. Per 1.1.2018 startet die neue Bloggerplattform biblipedia.de mit vorerst 16 theologisch konservativen Bloggern. Ich selbst werde Beiträge zur aktuellen Entwicklung innerhalb des Evangelikalismus beisteuern. Die Plattform steht im Kontakt zum Netzwerk Bibel und Bekenntnis, das durch Ulrich Parzany initiiert wurde und dem ich ebenfalls als Mitglied angehöre.

Weitere Informationen entnehmt ihr der Pressemeldung.

Predigt: In unserer Generation nach dem Willen Gottes dienen

Es war ein besonderes Vorrecht, am ersten und am letzten Tag dieses Jahres predigen zu dürfen. Hier geht es zur Jahresendpredigt.

Hinweis: Lies vor dem Anhören der Predigt Apostelgeschichte 13,14-48 zwei- bis dreimal. Oder lass dir den Text vorlesen.

1. Behalte das Zeugenwerk des Heiligen Geistes im Auge.

  • Der grosse Blick über die eigene Situation hinaus tut uns Not.
  • Der Heilige Geist treibt seit Pfingsten ein weltweites Werk voran.
  • Es besteht aus Wort und Werk (Apg 1,1; vgl. 2Thess 2,17).

2. Lerne von der Dienstfertigkeit Davids.

  • Als Hirt (1. Samuel 17,34f)
  • Im Kampf (1. Samuel 17,45)
  • Als Diener (1. Samuel 18,11f)
  • Als Verfolgter (1. Samuel 24,6f)
  • Als Übergangskönig (2. Samuel 3,1)
  • Im Krieg (2. Samuel 22,16)
  • Als bussfertiger Sünder (2. Samuel 12,7)

3. Diene in deiner Generation nach dem Willen Gottes, wobei du über das Leben hinaus denkst und handelst.

  • Diene in meiner Generation?
    Vorsicht vor Anpassung genauso wie vor Abgrenzung (drei Formen: durch Pessimismus, Passivität oder Perfektionismus)
  • Diene ich nach dem Willen Gottes?
    Ich vertraue auf sein souveränes Wirken.
    Ich orientiere mich an dem, was er als seinen (ethischen) Willen offenbart hat (innere Reinheit, Leidensbereitschaft, Dankbarkeit).
  • Will ich dienen?
    Wer sich nicht zuerst von Jesus dienen liess, kann auch nicht richtig dienen.
    Es gibt auch eine dienstfertige Haltung, in welcher der Dienende im Mittelpunkt steht.
  • Denke ich daran, dass ich entschlafen werde?
    Unsere Wirkungszeit ist begrenzt. Darum: Denke dein Leben vom Ende her.

Vor Neujahr (3): Veröffentlichungen 2017

Seit 2009 bin ich daran, Artikel mit Schwerpunkt Ethik und christliche Weltanschauung zu veröffentlichen. Dieses Jahr durfte war – Gott sei Dank dafür – äusserst produktiv.

  1. Meine Tätigkeit als Berater und das Evangelium: Sprechstunde bei Jesus. Nimm und lies (03/17).
  2. Das Leid ist der Fels, an dem die moderne Fortschrittsidee zerschellt: Eine christliche Perspektive auf das Leid (Bibel & Gemeinde 4/2017)
  3. Zum Ursprung von Konflikten und Gewalt: Weshalb haben wir Menschen Krieg? Josia – Truth for Youth (August 2017)
  4. Viele christliche Medien für Kinder sind säkular untermauert: Christliche Medien für Kinder – politisch korrekt? BGDL, Nr. 114, März 2017.
  5. Keine Bewilligung für einen Pro Life-Marsch: Schleichender Rückzug ideaspektrum 2017/36, S. 17.
  6. Unsere Nachbarn sind auch religiös: Der Sog der 98 %: Die Religion meiner Nachbarn. GuDh 2/2017.
  7. Einer unserer Hauptfeinde: Die Versuchung durch Wohlstand und Sicherheit. Bekennende Kirche Nr. 69.
  8. 10 Beobachtungen zur Entwicklung in den Freikirchen: Was nun, Freikirchen? fest & treu 3/2017.
  9. Das Smartphone hat unsere täglichen Gewohnheiten gründlich verändert: Wie das Smartphone unser Leben verändert. Ressourcenbibliothek Evangelium21.
  10. In unserer Ausbildung werden wir von zwei Strömungen absorbiert: Gegen die Strömungen des Atheismus und des Relativismus: Das Vorbild Daniels. Josia – Truth for Youth (Dezember 2017).
  11. Wie weit geht unser Widerstand? Christen im widergöttlichen Staat. Bibel & Gemeinde 1/2017.
  12. Den Lebensmarathon freudig gehen: Mit Freude an der Ziellinie ankommen. Josia – Truth for Youth (April 2017).
  13. Warum der Säkularismus die Ehe nicht verstanden hat: Echte Freiheit in wahrer Bindung. Bibel & Gemeinde 3/2017.
  14. Jüngerschaft von der Wiege bis zur Bahre: J. I. Packer – kurze Einführung in Leben und Werk. Timotheus #26.
  15. Existenzielle Jüngerschaft im 21. Jahrhundert: Francis Schaeffer für eine neue Generation. Timotheus #28.
  16. Tägliche Belehrung in den Familien: Führt die Katechese wieder in Gemeinden und Familien ein! Ressourcenbibliothek Evangelium21.
  17. Mein Beruf als Berater aus christlicher Sicht: Personalentwicklung aus christlicher Weltsicht betreiben. GuDh 1/2017.
  18. Thesenpapier zur Pädagogik: 50 Thesen zur Pädagogik aus christlicher Weltsicht. Bekennende Kirche Nr. 70.

Vor Neujahr (2): Top-Posts 2017

Ich bin dankbar, dass es nicht nur polemische Beiträge in die vorderen Ränge geschafft haben, sondern auch Interviews, Kolumnen, eine Predigt und ein Gebet.

Top Ten

  1. 10 gesellschaftskritische Bücher, auf die ich immer wieder zurückkomme
  2. Predigt: Fähig einander zu ermahnen
  3. "Die Hütte" ist ein Test für die Rechtgläubigkeit
  4. Interview: Was Wolfgang Bühne Studenten, Eltern und Senioren rät
  5. Standpunkt: Grosser Schaden durch neue Form des Christentums in vielen Freikirchen
  6. Warum ein Student bei einer Gemeindegründung in Bern mitwirkt
  7. Wie hängen Familie und Gemeinde zusammen?
  8. Warum "Die Hütte" jede Menge Theologie transportiert
  9. Gebet: Es fehlt uns an geistlichen Müttern!
  10. Politisch korrekte fromme Medien für Kinder?

Platz 11-17

  1. Die naiven Annahmen christlicher Eltern
  2. Die Dynamik der Jüngerschaft (E21-Regionalkonferenz)
  3. Es ist mir ein Rätsel, wie man so viele Bücher lesen kann
  4. Interview mit Ron Kubsch: Ich beobachte einen Rückzug in die Erfahrung
  5. Zum Übergang vom Privatunterricht zur öffentlichen Schule
  6. Gebet: Ich geh' im Takt des Sklaven
  7. Standpunkt: Die biblische Lehre von der Erwählung

Vor Neujahr (1): Dankbar für den Einfluss anderer Menschen

Für welche Menschen bin ich dankbar? Was haben sie mir mitgegeben? Und umgekehrt gefragt: Was sollen Menschen am Ende meines Lebens über mich sagen können?

Es ist ergreifend zu lesen, wie der kürzlich von uns gegangene R. C. Sproul Menschen geprägt hat (ich habe darüber geschrieben). Einige der 50 Statements:

“. . . God used R.C. Sproul to impact my pursuit of God and his holiness. R.C. Sproul gave me, through his intellect and incredible humor, a hunger for the word of God.”

“. . . he was faithful to the end.”

“. . . he demystified theology for me. He made me realize that theology is not an academic discipline to be pursued only by pastors and other professionals but something to be embraced by all Christians in their quest to know who God is and his purposes for his creation.”

“. . . he helped me to understand the gravity and weight of my sin, my cosmic treason, against a Holy God while still being loved and accepted because of Christ alone.”

“. . . he cared deeply about theology as both an intellectual and practical pursuit. An amazing man!”

Übrigens sind von Sproul mehrere Kinderbücher in die deutsche Sprache übersetzt worden:

 

Weihnachten: Prinzipien des Schenkens

Ludwig Rühle hat einen hilfreichen Artikel über Geschenke geschrieben.

Geschenke haben in der Bibel oft Hintergedanken. "Wenn man in der Bibel mal zum Thema „Geschenk“ nachschlägt, scheint es genauso problembehaftet weiterzugehen: Wir finden Geschenke der Besänftigung (z.B. Jakob an Esau – vgl. 1. Mose 32-33; Josephs Brüder an Joseph – 1. Mose 43) oder Geschenke, die den Beschenkten in eine gewisse Schuld und Verpflichtung führen sollten (z.B. 1. Mose 14,21-23). Geschenke wurden als „Türöffner“ verwendet (1. Mose 24,22; 43,11.26; 2. Könige 5,5; 8,8-9) oder als Zeichen der Ehrerbietung erbracht (1. Könige 10,25). Beliebt waren natürlich auch Bestechungsgeschenke (1. Könige 13,7; 15,19). In den Sprüchen lesen wir dazu: „Das Geschenk macht dem Menschen Raum und verschafft ihm Zutritt zu den Großen.“ (Sprüche 18,16)

… Gerade in der Weihnachtszeit drehen auch wir Christen am Rad des Konsums fleißig mit und die berechtigte Frage kommt auf: Tun wir unserer Familie und Freunden wirklich etwas Gutes, wenn wir sie beschenken? Was geschah, als Gott sein Volk im verheißenden Land etwas mehr von dem Überfluss seiner Gnade hat schmecken lassen (vgl. 5. Mose 8,7-9)? Von Dankbarkeit und Zufriedenheit keine Spur. Dafür überall Götzendienst statt Gottesdienst. Nicht Gottes Liebe sondern der Mammon regierte die Herzen. Wir stehen in derselben Gefahr. Es ist immer schwer für uns Gottes gute Gaben in Dankbarkeit und Anbetung zu genießen. Durch zu viele und unbedachte Geschenke können wir darum mehr Schaden als Nutzen anrichten. Vielleicht ist es deshalb geschickter, sich statt der üblichen Vorsätze „Dieses Jahre schenken wir uns mal Nichts“ oder „Jeder nur eine Kleinigkeit“ zusammen zu tun und die Menschen zu beschenken, die wirklich Hilfe nötig haben.

Rühle schlägt drei Prinzipien des Schenkens vor:

  1. Christen sollen bedingungslos schenken an die, die es brauchen. Es geht um das Stillen von wahrer Bedürftigkeit. (Auch Reiche können in manchen Bereichen bedürftig sein. Es geht nicht nur um Armut.)
  2. In ihrem Schenken soll ihre Freude und Dankbarkeit zu Gott deutlich werden und auf seine Gnade hinweisen. Sie schenken, weil sie beschenkt wurden. Sie schenken, weil sie andere an ihrer Freude und ihrem Segen Anteil geben wollen.
  3. Ein Geschenk kann „Hintergedanken“ haben. Es kommt darauf an, welche. Will ich wirklich etwas Gutes für den Beschenkten oder nur einen Vorteil für mich?

Hanniel hirnt (46): Gottes Sohn wird Mensch & die wahre Ruhe

Anlässlich des Weihnachtsfestes habe ich darüber nachgedacht, weshalb die Menschwerdung von Jesus so zentral für unseren Glauben ist. Wir neigen durch die Virtualität dazu, uns mit einer blossen Vorstellung, kombiniert mit den passenden Gefühlen, zufrieden zu geben.

Im zweiten Beitrag geht es um eine Erklärung dafür, weshalb viele Menschen über diese Tage leiden und ihren Kummer im Alkohol ertränken bzw. sich betäuben.

Weihnachten: Das Wunder der Menschwerdung von Jesus

Es ist Zeit, über das Wunder der Menschwerdung von Jesus nachzudenken. Hier sind einige Artikel dazu:

Sam Storms: The Word Became Flesh! A Meditation on the Paradoxes of the Incarnation

The Word became flesh!
God became human!
the invisible became visible!
the untouchable became touchable!
eternal life experienced temporal death!
the transcendent one descended and drew near!
the unlimited became limited!
the infinite became finite!
the immutable became mutable!
the unbreakable became fragile!
spirit became matter!
eternity entered time!
the independent became dependent!
the almighty became weak!
the loved became the hated!
the exalted was humbled!
glory was subjected to shame!
fame turned into obscurity!
from inexpressible joy to tears of unimaginable grief!
from a throne to a cross!
from ruler to being ruled

Stephen Wellum: 10 Things You Should Know About the Incarnation

  1. The person or active subject of the incarnation is the eternal Son.
  2. As the eternal Son, the second person of the triune Godhead, he is the full image and expression of the Father and is thus fully God.
  3. As God the Son, he has always existed in an eternally ordered relation to the Father and Spirit, which now is gloriously displayed in the incarnation.
  4. The incarnation is an act of addition, not subtraction.
  5. The human nature assumed by the divine Son is fully human and completely sinless.
  6. The virgin conception was the glorious means by which the incarnation took place.
  7. From conception, the Son limited his divine life in such a way that he did not override the limitations of his human nature.
  8. But the Son was not limited to his human nature alone since he continued to act in and through his divine nature.
  9. By taking on our human nature, the Son became the first man of the new creation, our great mediator and new covenant head.
  10. God the Son incarnate is utterly unique and alone Lord and Savior.

D. A. Carson: A Poem on the Incarnation of Christ

Before there was a universe,
Before a star or planet,

When time had still not yet begun —
I scarcely understand it —

Th’ eternal Word was with his God,
God’s very Self-Expression;

Th’ eternal Word was God himself —
And God had planned redemption.

The Word became our flesh and blood —
The stuff of his creation —

The Word was God, the Word was flesh,
Astounding incarnation!

But when he came to visit us,
We did not recognize him.

Although we owed him everything
We haughtily despised him.

In days gone by God showed himself
In grace and truth to Moses;

But in the Word of God made flesh
Their climax he discloses.

For grace and truth in fullness came
And showed the Father’s glory

When Jesus donned our flesh and died:
This is the gospel story.

All who delighted in his name,
All those who did receive him,

All who by grace were born of God,
All who in truth believed him —

To them he gave a stunning right:
Becoming God’s dear children!

Here will I stay in grateful trust;
Here will I fix my vision.

Before there was a universe,
Before a star or planet,

When time had still not yet begun —
I scarcely understand it —

Th’ eternal Word was with his God,
God’s very Self-Expression;

Th’ eternal Word was God himself —
And God had planned redemption.

10 Zitate aus … Generation Selfie

Ich habe das neu erschienene Buch "Generation Selfie" rezensiert. Hier sind einige prägnante Zitate:

Wir leben in einer Zeit, die sich durch routiniertes Alarmgeschrei und schaurige Freude an der Pathologisierung des Alltäglichen auszeichnet. (29)

Das Bedürfnis, die angenommene eigene Unvollkommenheit durch die Wunder der digitalen Bildbearbeitung zum Zeitschriftencover-tauglichen Zerrbild zu verfremden, scheint immens. Weil die wachsende Bedeutung visueller Inhalte in den sozialen Netzwerken dazu beiträgt, dass wir uns immer intensiver überlegen, wie wir auf andere wirken. (45)

Mit jeder bestätigten Freundschaftsanfrage bei Facebook, jedem Instagram-Abo steigt auch die Zahl der Menschen, mit de­nen wir uns vergleichen können. (46)

Wenn wir ehrlich sind, was das Thema Fitness betrifft, erscheinen soziale Medien dann doch mehrheitlich als lupenreine Frust- und Neidmaschine. … Es gilt die Faust- und Frustformel: »Egal was man macht, es ist nicht genug.« (47+54)

In gewisser Weise ist die Generation Selfie eine Generation von Normopathen, die sich lieber am Geschmack der Masse orientiert, als eigenwillig mit Individualität zu experimentieren.« (59)

Wir fahren also in exotische Länder mit fremder Flora und Fauna, spektakulären Schluchten und Städten – und was fotografieren wir? Selbstporträts. (74)

Erst googeln, Blogs befragen, andere Foodies konsultieren, dann kochen, dann fotografieren und instagrammen. Dann essen. (109)

In der Flut solcher Bilder scheint sich ein stetig wachsender Ehrgeiz zu spiegeln, das eigene Leben als ausgesucht schön darzustellen. (137)

Je stärker die sozialen Netzwerke den Deal kostenloser Service gegen Werbung zu ihren Gunsten verschieben, je präsenter also ökonomische Interessen auf den Plattformen sind, die wir als Orte des Austauschs mit Freunden kennen und tatsächlich lieben gelernt haben, desto schwerer werden sie benutzbar. (163)

Wir können die großartigen Funktionen nutzen, doch dafür bezahlen wir mit unseren Daten. … (Es geht weniger um) Algorithmen, die nach der Herrschaft gieren, als um Menschen, die andere Menschen manipulieren. (215+221)

Wer sich von der Fixierung auf Feedback freimacht, kann die sozialen Netzwerke als das neu entdecken, was sie einmal waren, ehe sie Geld verdienen wollten und mussten: Experimentierfelder für unser Ego, Räume, in denen wir authentisch sein können – aber nicht müssen. Ein Ort, wo wir Identitäten ausprobieren und entwickeln, verwerfen, wieder neu denken können. (226)

Vor Weihnachten (3): Über den Lesestoff meiner Kinder

Meine ganze Familie freut sich über Johanna Spyri. Natürlich liegt Heidi bei uns auf. Vor einigen Jahren las ich diese Biografie über ihr Leben. Meine Frau liest zur Zeit aus Schloss Wildenstein vor. Es gibt viele weitere eindrückliche Schilderungen wie Gritlis Kinder und andere.

Für meinen Elfjährigen sind Tom Sawyer und Huckleberry Finn Klassiker. Mein Sohn hat sich gleich die Gesammelten Werke vorgenommen. Von Else Ury las er Nesthäkchen und Professors Zwillinge, von Lisa Tetzner Die Kinder aus Nr. 67.

Natürlich darf von Zeit zu Zeit auch ein Band von Karl May nicht fehlen. Zu Mays Verhältnis zur Religion ist geforscht worden, z. B. in Zwischen Himmel und Hölle: Karl May und die Religion. Auch Charles Dickens steht auf der Lektüreliste, natürlich David Copperfield und Oliver Twist. Er wagt sich an Alexander Solschenizyns Archipel Gulag (Kurzfassung) und Krebsstation.

Allezeit beliebt sind die Narnia-Chroniken von C. S. Lewis, aber auch Der Hobbit & Der Herr der Ringe. Mein Zweiter sucht nach sämtlichen Ausgaben von Tolkien. Kürzlich habe ich ihm die Narnia-Chroniken in französischer Sprache überreicht.

Mein Ältester freut sich sehr über die Kommentare von Warren Wiersbe, am liesten in englischer Sprache (AT, NT). Er liest sich zudem durch Schaeffers Complete Works.

Zu anspruchsvoll? Es ist herrlich bekannte Kinderbücher in englischer Sprache zu lesen. Zum Beispiel von Astrid Lindgren Pippi Longstocking oder Emil (Immer dieser Michel).

P. S. Ich lese zur Zeit Duc, der Deutsche: Mein Vietnam. Warum die Falschen siegten und habe mir von Hannah Arendt Eichmann in Jerusalem vorgenommen.