Körperliche und geistliche Fitness

Interessiert las ich diesen Artikel zur Lauffreudigkeit in meiner Heimatstadt Zürich.

Laut der repräsentativen Umfrage treiben drei von vier Stadtzürcherinnen und -zürchern mindestens einmal pro Woche Sport. Der Schweizer Durchschnitt liegt laut Studie bei 66,7 Prozent. Jeder Vierte geht regelmässig joggen – hochgerechnet sind das rund 94 000 Läuferinnen und Läufer. Beliebter sind nur die Disziplinen des «helvetischen Triathlons: Radfahren, Schwimmen, Wandern». Ins Fitnesstraining gehen gemäss Umfrage umgerechnet gut 82 000 Leute.

Der bekannte Läufer Ryffel gibt sechs wertvolle Hinweise:

  1. Setzen Sie sich ein Ziel: den Sonnenaufgang sehen etwa. Oder trainieren Sie für einen der jährlich 600 Schweizer Volksläufe. Verpflichtungen helfen gegen Ausreden.
  2. Blockieren Sie sich wöchentlich dreimal eine Stunde im Terminkalender fürs Laufen.
  3. Wer über Jahre beschwerdefrei laufen will, sollte in einem Workshop die richtige Technik erlernen oder zumindest ein Fachbuch zum Thema lesen.
  4. Kaufen Sie die Laufschuhe im Fachgeschäft. Am besten bringen Sie Ihre alten Schuhe mit. Denn die wissen mehr über Sie als Sie selber.
  5. Langsam anfangen und dann allmählich steigern. Wer fit ist, sollte erst länger laufen, nicht schneller. Ein Herzfrequenzmesser ist zum Anfangen nicht zwingend nötig. Solange man ganze Sätze reden – und verstehen! – kann, ist man im Sauerstoffgleichgewicht.
  6. Abwechslung macht Spass. Es muss nicht immer Joggen sein, auch Inlineskaten, Biken oder Schwimmen fordern den Kreislauf.

Ganz ähnliches gilt übrigens auch in den geistlichen Disziplinen! Leider sieht die Bilanz hier oft etwas anders aus.

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