Zitat der Woche: Warum sagen sie nicht, was es dem Herzen antut?

Passendes Buch:

Nancy Pearcey in ihrem Buch “Liebe deinen Körper” über die Geisel der Aufreiss-Kultur:

Die heutige Aufreiss-Kultur glamourisiert unpersönlichen Sex, bietet aber keine Ahnung, wie man eine echte Beziehung beginnt. (177)

… das gesellschaftliche Skript … sagt, dass Spass haben bedeutet, körperliche Beziehungen ohne emotionale Bindung einzugehen. … Keine Beziehung, keine Verpflichtung, keine Exklusivität. Das Skript schreibt vor, dass du in der Lage sein sollst, nach der Erfahrung so weiterzumachen, als hätte sie nicht stattgefunden. (178)

Sex wird als reine Freizeitbeschäftigung verstanden, die man abseits von jedem Hauch von Liebe oder Bindung geniessen kann. Alles, was zählt, ist die Zustimmung (als würde die Zustimmung zur Auführung einer Handlung diese richtig machen). (179)

Der Schlüssel zum Verständnis der säkularen Ethik liegt darin, dass sie auf einer materialistischen Sicht der Natur basiert. … Das Selbst sei frei, den Körper ohne moralische Konsequenzen nach Belieben zu benutzen. (183)

Sexualhedonismus … behandelt Sex als einen ausschliesslich physischen Akt, der vom reichen Innenleben der ganzheitlichen Person getrennt ist. So beraubt er den Sex seiner Tiefe, indem er ihn von seiner Bedeutung als Selbsthingabe zwischen einem Mann und einer Frau loslöst, deren Ziel es sit, das ganze Leben gemeinsam zu gestalten. (184)

(Sexualaufklärung) … konzentriert sich normalerweise ausschliesslich auf die körperliche Dimension … Pädagogen haben so viel Angst davor, ‘moralistisch’ zu sein. (185f)

Ironischerweise glauben junge Leute, die sexuell experimentieren, normalerweise, dass sie gegen die Kultur der Erwachsenen rebellieren. Aber in Wirklichkeit folgen sie einem Skript, das die Erwachsenenkultur ihnen vorgibt. Sie fallen auf eine Verkaufsmasche herein. (187)

Das extremste Beispiel für entpersonalisierten Sex ist Pornografie. Der Betrachter entkoppelt den Körper der Frau von jeglichem Interesse daran, wer sie als Person ist. Pornografie zerreisst das, was ganzheitlich sein sollte, und behandelt den Körper als Objekt oder Instrument für die eigenen Zwecke. (189)

Tragischerweise sind Pornos das Medium, durch das viele junge Menschen heute ihre Sexualerziehung erhalten. … Viele sind einfach nicht in der Lage, eine sexuelle Reaktion auf eine echte Frau zu erleben. (189f)

Die Aufreiss-Kultur zerstört das soziale Gefüge. Es entstehen isolierte, entfremdete Erwachsene, die sich vorübergehend zwecks physischer Entspannung zusammenfinden. (193)

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