Predigt: Warum sollte ich mich fürchten an bösen Tagen?

Passendes Buch:

Zum Mitschnitt der Predigt (38 Minuten)

Warum sollte ich mich fürchten an bösen Tagen? Bei mir beginnen die Befürchtungen schon viel früher. Ich fürchte mich nicht nur an bösen Tagen, sondern bereits lange vorher. Ulrike Zöllner prägte den Begriff „Katastrophen-Perfektionismus“: Die Maximierung des Unglücks in den eigenen Vorstellungen.

Die beiden Hauptpunkte der Predigt:

  1. Fürchte dich, wenn du dich auf Besitz oder andere Menschen verlässt.
  2. Fürchte dich nicht, wenn du weisst, wem du gehörst.

Die Anwendung:

Lies und bete die Psalmen 37, 39, 49, und 73. Dazu stelle dir folgende Fragen.

  • Befrage dich selbst nach Gedanken dieser oder ähnlicher Art: Habe ich was verpasst? Warum ich nicht? Was wird wohl noch mit mir?
  • Stelle dich deiner Grundangst.
  • Bitte um schrittweise Veränderung der Perspektive.
  • Bilde dir nicht ein, dass die Versuchung ab einem bestimmten Zeitpunkt erledigt wäre.
  • Geh durch die Angst hindurch und werde tätig.