E21-Konferenz: Sich das Gehörte aneignen

Passendes Buch:

Neue Podcasts: Sich Gehörtes aneignen (15 Minuten); Mit der Familie durch den Philipperbrief (9 Minuten)

Eine Woche ist seit der E21-Konferenz vergangen. Eine Reihe von Predigten bzw. Vorträgen ist bereits veröffentlicht. Aus meinen 20 Jahren beruflicher Erfahrung mit Lernprozessen Erwachsener weiss ich um die Schwierigkeit, Gelerntes in den Alltag hinüberzunehmen und hartnäckig einzelne Gewohnheiten zu erneuern (meine Hinweise für den Konferenztransfer findest du hier). Manche reagieren erst auf grossen äusseren Druck.

Als Verantwortlicher für meine Familie hatte ich innerhalb einer Urlaubswoche Gelegenheit, das Gehörte zu vertiefen. Ich griff die Begeisterung und Willigkeit, auf Gehörtes zurückzukommen, systematisch auf. Die Aussage «dieser Sprecher hat mir gefallen» war für mich dankbarer Anknüpfungspunkt. «Warum hat dich diese Person angesprochen?» Hier geht es zu einer Reflektion der Nacharbeit (15 Minuten), nämlich

  • Die vier Gebetsanliegen von John & Noel Piper (aus der Q & A-Runde): Schutz vor den eigenen Sünden, Satan, Krankheit und Sabotage (Schaden durch andere Menschen)
  • Die vier Bitten vor dem Lesen der Bibel: Geöffnete Augen, geneigtes Herz, Fokussierung ganz bei Ihm, Sättigung
  • Sieben Aspekte zum Weg der Freude (Psalm 16,11):
    – Es gibt einen Weg, der zur Freude führt
    – Gott zeigt diesen Weg.
    – Dieser Weg führt in die Fülle von Freude in Gottes Gegenwart.
    – Diese Freude dauert immer an.
    – Diese Freude gehört denen, die in Christus sind.
    – Es gibt sie nur in der Gegenwart Gottes zu finden.
    – Es ist unsere Pflicht diesen Weg zu gehen.

Zudem nahmen wir uns den Text des Philipperbriefes vor. Anhand von fünf Punkten gingen wir durch die einzelnen Synkopen (Predigtabschnitte), hier erklärt (9 Minuten):

  1. Was ist das Thema des Abschnitts? Gibt es eine Gedankenfolge (Unterteilung)?
  2. Welches sind die Schlüsselbegriffe? Was wird jeweils über den Begriffe («Evangelium», «Freude») ausgesagt?
  3. Wie helfen uns Bindewörter («sodass», «darum», «denn»), den Text besser zu verstehen?
  4. Welche Anspruchsgruppen kommen vor (Paulus selbst, seine Mitarbeiter, Wachposten im Gefängnis, Verkündiger ausserhalb des Gefängnisses, die Philippergemeinde, böse Arbeiter, einzelne Personen aus der Gemeinde, das «verdrehte und verkehrte Geschlecht» in der Stadt Philippi)?
  5. Was bewirkt das Gelesene in meinem Denken und Handeln?