Input: Sieben Kinder, Grossstadt, Alleinverdiener

Passendes Buch:

Christoph Sprich, angestellt im Verband Deutscher Industrie, spricht über das Auskommen als Grossfamilie (zum Artikel). Sehr ehrlich und getränkt von einer christlichen Weltsicht. Ich hebe einige Punkte heraus:

In der Vorläufigkeit statt aus sicherer Distanz: “Meine Erziehungsarbeit ist noch längst nicht abgeschlossen. Meine Kinder sind heute zwischen fünf und 14 Jahre alt, keines geht seine eigenen Wege, der Erfolg des “Projekts” steht also noch aus.”

Gewöhnlich statt aussergewöhnlich: “Ich wohne mit meiner Familie in einer Standard-Plattenbauwohnung in Ost-Berlin und wir haben keine Putzfrau, Kindermädchen oder Großeltern, die uns bei den täglichen Aufgaben unterstützen.”

Abhängig: “Ohne Jesus Christus im Kommandostand könnten wir nicht durchkommen. … (Die fordernde Arbeit) geht schnell auf Kosten der Substanz. Aber wir müssen – und dürfen – auf die Kraft Gottes zurück greifen.”

Zusammenarbeit: “Auf einem Schiff muss jeder seine Rolle kennen und seinen Platz einnehmen. Gerade im Sturm geht es nicht mehr darum, wer welchen Rang hat, sondern darum, nicht abzusaufen.”

Bildung als Teil der Erziehung: “Wir sollten aber zumindest unsere Möglichkeiten nutzen, eine möglichst gute Schule für unsere Kinder zu finden und dabei auch vor Wohnortwechseln nicht zurückschrecken.”

Verzicht auf Eitelkeiten und Luxus: “Auf Statussymbole dürfen wir also getrost verzichten, statt dessen sagt Gott uns: “sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den Niedrigen” (Hebräer 13,5). Nicht aus Not, sondern aus Überzeugung wähle ich deshalb Lidl statt Bio, C&A statt Markenkleidung und Second Hand statt dem neueste Modell.”

Ich wünsche unseren Ländern mehr solche Männer!