Input: Jesus’ Tod als stellvertretendes Sühneopfer

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Jesus stellvertretendes Sühnewerk wird heftig torpediert. Es läuft den Vorstellungen des säkularen, individualisierten Westlers zuwider. Es lohnt sich den Aufsatz von J. I. Packer (1973) What Did the Cross Achieve?: The Logic of Penal Substitution zu Gemüte zu führen.

In der ihm eigenen Klarheit fasst der Autor neun inhaltliche Aspekte zusammen:

(1) Gott …”duldet nichts”, sondern richtet alle Sünde so, wie sie es verdient. Das bestätigt die Schrift. Mein Gewissen bekräftigt deren Richtigkeit.
(2) Meine Sünden verdienen höchstes Strafmaß und die Abweisung von Gottes Gegenwart – auch das bestätigt mein Gewissen. Nichts, was ich tue, kann diese Sünden tilgen.
(3) Die Strafe, die mir für meine Sünden zusteht, was es auch immer gewesen sein mag, wurde von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, durch seinen Tod am Kreuz für mich bezahlt.
(4) Weil dies so ist, werde ich durch den Glauben an ihn zur “Gerechtigkeit Gottes in ihm” gemacht, d. h. ich bin gerechtfertigt; Vergebung, Annahme und Sohnschaft werden mir zuteil.
(5) Der Tod Christi ist für mich der einzige Grund der Hoffnung vor Gott. Wenn er die Gerechtigkeit nicht erfüllt hat, muss ich es tun; wenn er keinen Zorn erlitten hat, muss ich es in Ewigkeit tun.
(6) Mein Glaube an Christus ist Gottes eigene Gabe an mich, gegeben aufgrund von Christi Tod für mich.
(7) Der Tod Christi für mich garantiert meine Bewahrung bis zur Herrlichkeit.
(8) Der Tod Christi für mich ist das Maß und das Unterpfand der Liebe des Vaters und des Sohnes zu mir.
(9) Der Tod Christi für mich ruft und zwingt mich zum Vertrauen, zur Anbetung, zur Liebe und zum Dienst.